Bezirksvertreter Süd fordern jährlichen Sozialbericht für ihren Bezirk

Rheydt/Odenkirchen. Genau 124 Kindertagesstätten in Mönchengladbach waren es, die jetzt von der Verwaltung im Hinblick auf das soziale Umfeld untersucht worden sind. Zu den wichtigen Kriterien zählten dabei insbesondere die Quote der betreuten Kinder, deren Eltern zu Hause kein Deutsch sprechen, der Anteil der Kinder mit Sprachförderbedarf sowie der Umstand, ob die Kinder aus einer Familie kommen, die von „Hartz-IV“ leben muss. „Wie die Auflistung der Verwaltung ergab, ist ein hoher Anteil der Kita-Einrichtungen, die auf den letzten Plätzen liegen, im Stadtbezirk Süd beheimatet“, sagt Anja Schurtzmann, Sprecherin der Grünen im Bezirk Süd.

Ein Ausweg aus der Misere scheint indes möglich: Die durch das Umfeld benachteiligten Einrichtungen – es sind insgesamt 48 – könnten Familienzentren werden und damit von Plänen der Landesregierung NRW profitieren, die besagte Zentren künftig nur noch an sozial benachteiligten Standorten fördern will.  „Unabhängig von der jeweiligen Interessensbekundung der Einrichtung bekommen diese Kitas einen Pauschalbetrag von jeweils 15.000 Euro zur Förderung, Beratung und Unterstützung ihrer Familien“, erläutert Anja Schurtzmann.

Die Mitglieder der Bezirksvertretung Süd empfahlen vor diesem Hintergrund dem Jugendhilfeausschuss, die betreffenden Kitas an sozial benachteiligten Standorten dem Land NRW zu melden. Einstimmig wurde der Beschluss gefasst, dass die Verwaltung einmal jährlich einen Bericht gibt zur sozialen Lage im Stadtbezirk Süd. Der Bericht soll Aufschluss über die sozialräumliche Verteilung und die Polarisierungen sozialer Lagen im Süden der Stadt geben.

Ein weiteres sozialpolitisches Thema, mit dem sich die Bezirksvertreter Süd befassten, war der Neubau des Übergangswohnheimes Luisental. Hier regte Grünen-Politikerin Schurtzmann an, dass auch ein Gemeinschaftsraum im neuen Heim eingerichtet werden müsse. „Dieser Raum sollte multifunktional sein, damit man ihn bei einem zu erwartenden höheren Bedarf durch flexible Trennwände als weiteren Schlafraum nutzen kann“, so die Grünen-Sprecherin. Bei einer geringen Auslastung des Wohnheimes hätten die Bewohner mit diesem Raum dann immerhin die Möglichkeit, sich nicht ausschließlich in den Schlafräumen zu treffen.

Hinsichtlich der geplanten einfachen Bauweise des neuen Wohnheims regte Anja Schurtzmann an, dass energiesparend und ressourcenschonend gebaut werden sollte. „Von einer energieeffizienten Heiztechnik und dem Einsatz erneuerbarer Energien profitiert nicht nur das Klima, sondern auch der Bauherr – in diesem Fall die Stadt.“ So könnten die Folgekosten, die bei gut 109.000 Euro liegen, dauerhaft gesenkt werden. Die Anregungen aus der Bezirksvertretungssitzung sollen nun zur weiteren Bearbeitung an den Planungs- und Bauausschuss weitergereicht werden.

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