Bei Sozialplanung Menschen mitnehmen

"Die Menschen und ihre Bedürfnisse gehören in Zentrum zukünftiger Sozialplanung in MG," lautet die Forderung des bündnisgrünen OB-Kandidaten Karl Sasserath. Der Fraktionssprecher der Mönchengladbacher Bündnisgrünen war einer Einladung der Armutskonferenz Mönchengladbach zum Thema: "Zukunft gestalten - Sozialplanung in Mönchengladbach" gefolgt. "Zukunft in Mönchengladbach gestalten, verlangt die aktive Einbeziehung der Bürgerinnen und Bürger in die geplante städtische Sozialplanung, so der bündnisgrüne OB-Kandidat, und weiter: " Die Politik muss Form und Inhalte der Sozialplanung bestimmen. Dazu müssen die Fraktionen die Einbeziehung der Menschen und ihrer Bedürfnisse in zukünftige Prozesse sozialer Planung sichergestellt werden. Dazu sollten die Verbände und Vereine im sozialen Bereich der Fraktionen ein Konzept der Beteiligung vorschlagen."

Bürgerschaftliches Engagement nimmt in Mönchengladbach einen hohen Stellenwert ein . Viele Menschen engagieren sich in Kirchen, Vereinen, Verbänden, im Bereich der Selbsthilfe, im Sport, in Elterninitiativen und vielen anderen sozialen Bereichen. Die Bereitschaft zu bürgerschaftlichem Engagement, so lautet ein zentrales Ergebnis der Studie 2030, ist in Mönchengladbach überdurchschnittlich hoch. "Die politischen Parteien müssen endlich in ihren Entscheidungsprozessen deutlich machen, dass es gilt, das brachliegende soziale Kapital und Engagement zu aktivieren", so Karl Sasserath.

Gleichzeitig erschreckend ist, dass Mönchengladbach eine der Städte mit der geringsten Wahlbeteiligung in Deutschland ist. Die überdurchschnittlich geringe Wahlbeteiligung sollte die lokale Politik als politisches Warnsignal verstehen. Offensichtlich fühlen immer mehr Menschen in Mönchengladbach ihre Interessen durch die Politik nicht mehr vertreten. Parteien und Fraktionen, die der Abwendung eines wachsenden Teils von Bürgerinnen und Bürger kein Interesse zuwenden, nehmen das Anwachsen der Entdemokratisierung unseres Gemeinwesens billigend in Kauf und verfehlen damit ihren verfassungsgemäßen Auftrag.

Parteien und Fraktionen müssen das Vertrauen weiter Teile der Bevölkerung zurückgewinnen. Dazu gilt es den Wunsch vieler Menschen an politischen Entscheidungen beteiligt zu werden, ernst zu nehmen. Deshalb sollten die Fraktionen des Rates ihren Auftrag an die Verwaltung, eine Sozialplanung und Sozialberichterstattung für Mönchengladbach auf den Weg zu bringen, als Chance zu einem Mehr an politischer Beteiligung nutzen. Ein Mehr an politischer Beteiligung gelangt aber erst dadurch zu einem Rückgewinn an politischer Glaubwürdigkeit, in dem Fraktionen und Parteien die Bedürfnisse der Menschen in konkretes politisches Handeln übersetzen.

28.06.2004

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