Verunreinigungen am Tellmann-Platz: Das Problem wird angegangen

Ulla Brombeis.

Die Bezirksvertretung Süd befasste sich in ihrer jüngsten Sitzung unter anderem mit den durch Drogenkranke hervorgerufenen Verunreinigungen am so genannten Tellmann-Platz. Den Bezirksvertretern wurde deutlich, dass der Problematik sowohl aus sozialer und gesundheitlicher als auch aus stadtplanerischer Sicht begegnet werden muss.

RHEYDT. In der Bezirksvertretungssitzung Süd vom 21.9.2011 stand das vielschichtige Thema des Bereichs Mühlenstraße/Ecke Friedrich-Ebert-Straße ganz oben auf der Tagesordnung. Der Bezirksvorsteher Karl Sasserath hatte dazu den Leiter des Gesundheitsamtes Dr. Stefan Gros-Breuer und als Vertreter des Planungsamtes Carsten Henkel eingeladen. Nach dem einleitenden Bericht des Bezirksvorstehers Karl Sasserath, der allen Anwesenden die Problematik des Platzes noch einmal eindringlich vor Augen führte und seine Beobachtungen und Aktivitäten der letzten Zeit diesbezüglich schilderte, hatten die beiden Vertreter der Stadtverwaltung die Möglichkeit, Denkansätze aus ihrer jeweiligen Disziplin vorzustellen.

Beim so genannten Tellmann-Platz handelt es sich um einen innerstädtischen öffentlichen Raum mit Sitzbänken und Hochbeeten, an dem sich Alkohol- und Drogenkranke täglich aufhalten. Die Nebenwirkungen - wie das öffentliche Urinieren und mit gebrauchten Spritzen verunreinigte Blumenkästen - stellen nicht nur ein Ärgernis, sondern auch eine gesundheitliche Gefährdung der Bevölkerung dar. Beschaffungskriminalität und Prostitution sind Vorkommnisse, denen von ordnungsamtlicher und polizeilicher Seite begegnet werden muss.

In der Sitzung der Bezirksvertretung wurde deutlich, dass der Problematik sowohl aus sozialer und gesundheitlicher Sicht als auch aus stadtplanerischer Sicht begegnet werden muss. So hatten die Bezirksvertreter der Grünen bereits in mehreren Gremien die Überplanung des Platzes im Rahmen der Sozialen Stadt gefordert. Ulla Brombeis, Fraktionssprecherin der Grünen in der Bezirksvertretung Süd, schlägt einen positiven Lösungsansatz vor: „Wir müssen uns fragen, wo wir diese Gruppe haben wollen, wenn nicht an dieser Stelle. Ansonsten verlagern wir nur wieder das Problem.“ Anja Schurtzmann, ebenfalls für die Grünen Vertreterin im Bezirk Süd, regt an, dem Beispiel der Nachbarstadt Krefeld zu folgen, wo der Rat die Verwaltung beauftragte, ein Suchthilfekonzept zu erstellen: „Hier ist interdisziplinäre Arbeit gefragt, um ein nachhaltiges Ergebnis zu erzielen.“

In der nächsten Sitzung der Bezirksvertretung Süd im November wird das Stadtplanungsamt sein Konzept für diesen Platz präsentieren. Um eine zeitnahe Vorstellung des sozialen Lösungsansatzes baten die Mitglieder der Bezirksvertretung Süd einstimmig den Leiter des Gesundheitsamtes Dr. Stefan Gros-Breuer.


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