Raserszene den Kampf ansagen, fordern Grüne

Bernd Meisterling-Riecks

Mönchengladbach. Der Tod eines 38-Jährigen nach einem Autorennen durch die Innenstadt hat für große Bestürzung gesorgt, nicht nur bei den Grünen. Grund für diesen Tod des unbeteiligten Fußgängers war wohl ein illegales Autorennen, bei dem einer von drei beteiligten Wagen auf die Gegenfahrbahn der Fliethstraße geraten war. In dem beschriebenen Bereich darf nur Tempo 40 gefahren werden. Mittlerweile wurden drei Tatverdächtige festgenommen. Die Ermittler, die prüfen, ob die Beschuldigten einem Haftrichter vorgeführt werden können, bewerten den Ausgang des Rennens als Mord.

Mönchengladbachs Grüne sehen es als höchst problematisch an, wenn ein Auto aus Leichtsinn zur todbringenden Tatwaffe wird. „Auch wenn die hiesige Polizei die Auffassung vertritt, dass in anderen Städten größere Probleme mit dem Veranstalten von privaten Autorennen bestehen, existiert in unserer Stadt offensichtlich eine nennenswerte Szene von Rasern, die derartige Rennen veranstalten“, stellt Grünen-Ratsherr Bernd Meisterling-Riecks fest. Dies belegten Beschwerden von Anwohner von verschiedenen Orten aus dem Stadtgebiet, die die Grünen erreichten. Hingewiesen wurde auf die Gracht, die Bismarkstraße, die Kaldenkirchener Straße oder die Fliethstraße.

Die beschriebenen Anwohnerbeschwerden hatte der grüne Bundestagskandidat Peter Walter auf der letzten Polizeibeiratssitzung zum Anlass genommen, eine entsprechende Anfrage zu stellen. Das Thema „Raserszene“ sei schon des Öfteren im Polizeibeirat besprochen worden, berichtet Bernd Meisterling-Riecks, der auch Mitglied im Polizeibeirat ist. Die Polizei stünde der Situation allerdings häufig machtlos gegenüber und könne nur reagieren, so der Grünen-Politiker.

Nachhaltig könne die Situation nur durch schärfere Maßnahmen verbessert werden, meint er. Den Bürgerbeschwerden auf die Gebiete, in denen die Raser zugange sind, seien auch der Polizei bekannt. „Die Ordnungshüter“, so Meisterling-Riecks, „müssen diesen Hinweisen schnell, konsequent und entschieden nachgehen.“

Eine aktuelle Gesetzesinitiative der Bundesländer zu illegalen Autorennen sieht vor, diese Rennen zu einem Straftatbestand zu machen und mit Führerschein¬ent-zug und Freiheitsstrafen von bis zu zwei Jahren zu bestrafen. Sollten Unbetei¬ligte in Gefahr geraten, drohten künftig Haftzeiten mit bis zu fünf Jahre. Sollten Verletzte oder Tote zu beklagen sein, könnten es bis zu zehn Jahre werden.

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