Grüne: Behindertengerechter Durchgang für Tunnel-Baustelle in Wickrath

In Wickrath ärgern sich die Bürger über eine Dauerbaustelle: der Eisenbahntunnelneubau an der Wickrathhahner Straße. Durch die Baustelle müssen Pkw, Linienbusse und Rettungsfahrzeuge weite Umwege in Kauf nehmen. Am Tunnelneubau gibt es zwar einen Fußgängerdurchgang - gehbehinderte Menschen kommen hier indes nur unter Schwierigkeiten durch. Die Grünen schlagen nun eine schnelle, praktikable Lösung vor, um den Weg passierbar zu machen.

 

Mönchengladbach. Wickraths Bürgerinnen und Bürger sind so schnell nicht aus der Ruhe zu bringen. Geht es jedoch um das Thema Dauerbaustelle Tunnelneubau, sieht die Sache anders aus: Dann kommt der Ärger hoch. Gingen die Arbeiten zum Tunneldurchstich und Neubau des Brückenkörpers noch relativ zügig voran, so tat sich nach der Fertigstellung im Frühjahr dieses Jahres drei Monate lang gar nichts mehr. Dann startete die NVV ihre Unternehmung, Abwasserkanäle neu zu verlegen. Die Wickrather schauten genau hin: Bautätigkeiten sahen sie indes kaum. Die Arbeiten sollen laut Hinweistafel der NVV noch bis 30. September 2009 andauern. Während der gesamten bisherigen Bauzeit war der Tunnel für Pkw, Busse und Rettungsfahrzeuge gesperrt. Die Busse der Linien 016 und 026 müssen einen  Umweg von rund zwei Kilometern fahren. Dadurch verpassen viele Bürgerinnen und Bürger oftmals die Anschlüsse am Wickrather Markt.

 

Immerhin, im Baustellenbereich gibt es einen Durchgang für Fußgänger, den auch Radfahrer nutzen können. Die Passage ist mit Schotter versehen und daher teils so holprig, dass Gehbehinderte mit Rollator oder Rollstuhlfahrer den Durchgang kaum benutzen können. Nachdem Diether Brüser, grüner Bezirksvertreter aus Wickrath, von den Widrigkeiten erfahren hatte, machte er sich vor Ort ein Bild und sprach mit Betroffenen. Betti Leupold wohnt Geranienweg. Sie ist angewiesen auf eine Gehilfe. Mühsam muss sie sich mit dem Rollator über die Schotterstrecke quälen. Die alte Dame muss täglich durch den Tunnel, um Einkäufe zu erledigen oder Post und Sparkasse aufzusuchen. „Da wird von den Politikern immer davon gesprochen, dass sie für Familien und Senioren eintreten, aber ich muss mich hier richtiggehend durchquälen“, berichtete Betti Leupold dem Bezirksvertreter verärgert. Victoria Schäfer ergeht es kaum anders: „Nicht nur, dass der Weg katastrophal ist, er ist abends auch völlig unzureichend ausgeleuchtet. Auf der Seite zur Kreuzhütte hin tappt man völlig im Dunkeln“, erzählte die gehbehinderte Seniorin dem Bezirksvertreter beim Ortstermin.

 

Für Uli Laubach, Vorstandssprecher von Bündnis 90/Die Grünen in Mönchengladbach, grenzt es an ein Wunder, dass hier noch niemand zu Schaden gekommen ist. Für ihn ist klar: Hier muss dringend Abhilfe geschaffen werden! „Mit relativ wenig Aufwand könnte der Weg mit Schalbrettern ausgelegt werden und damit für Gehbehinderte wieder ordentlich passierbar gemacht werden“, zeigt Laubach eine schnelle und praktikable Lösung auf. „Und für eine zusätzliche Leuchte sollten bei mehreren Millionen Euro Gesamtbaukosten auch noch Geld da sein“, meint er. Wie es hieß, soll der Tunnel übrigens erst 2010 fertig gestellt sein.

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