Schulbildung von Flüchtlingskindern in Mönchengladbach: Grüne wollen Bericht

Gerd Schaeben.

Mönchengladbach.  Nach der neuesten UNICEF-Studie vom September 2014 „In erster Linie Kinder – Flüchtlingskinder in Deutschland“ ist jeder dritte Flüchtling, der nach Deutschland kommt, ein Kind oder Jugendlicher und insgesamt leben in Deutschland etwa 65.000 Flüchtlingskinder mit unsicherem Aufenthaltsstatus. Alle diese Kinder haben als Gemeinsamkeit, „dass sie ihre Heimatländer verlassen haben, um Krieg, Gewalt, existenziellen Nöten, Diskriminierung oder einem Leben ohne Perspektive zu entfliehen.“ (UNICEF-Studie 2014, S. 12) In NRW stellten 2012 über 6000 minderjährige Kinder einen Asylantrag und viele von ihnen waren traumatisiert. Trotz der schwierigen Lebensumstände erhalten die Jungen und Mädchen aus den Flüchtlingsfamilien laut UNICEF nur unzureichende staatliche Förderung und sind oft vom Schulbesuch ausgeschlossen und damit auch von einem Schulabschluss.

 „NRW gehört zwar zu den wenigen Bundesländern, in denen Flüchtlingskinder ein Recht bzw. einen Anspruch auf Schulbesuch haben. Das heißt aber noch lange nicht, dass sie auch tatsächlich eine Schule besuchen können “, sagt dazu Gerd Schaeben, schulpolitischer Sprecher der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen.
Für die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen stellt sich daher die Frage, wie die Situation in Mönchengladbach ist und wie die vielfältigen Probleme von den Beteiligten gelöst werden. Dies gilt vor allem aufgrund der steigenden Flüchtlingszahlen aus den Krisengebieten Ukraine, Syrien und Irak.

Gerd Schaeben: „Wir wissen aus der UNICEF-Studie, dass oft genug in den Kommunen nicht genügend Schulplätze zur Verfügung stehen, besonders während der Zeit in den Erstaufnahmeeinrichtungen, dass Auffangklassen fehlen und Sprachlernangebote und Sprachkurse nicht oder nur bedingt vorhanden sind. Probleme bei der Unterbringung in Schulen entstehen vor allem auch dann, wenn Flüchtlingskinder während des Schuljahres kommen oder älter als 16 Jahre sind.


Nicht unwesentlich ist auch die Frage, wie die Schulen die Arbeit mit den Flüchtlingskindern organisieren und wie die Lehrer darauf vorbereitet werden.  Außerdem ist vielfach psychologische Betreuung durch Sozialpädagogen und Sozialarbeiter nötig, da viele Kinder und Jugendliche traumatisiert sind.
Wir gehen davon aus, dass es auch in Mönchengladbach Probleme mit dem Schulbesuch und der Förderung von Flüchtlingskindern gibt. Daher bitten wir die Verwaltung im Schul- und Bildungsausschuss am 05.11.14 um einen Sachstandsbericht, um mit den Informationen und Erkenntnissen gemeinsam mit Politik, Verwaltung und Schulen Lösungen bzw. Verbesserungen zu erreichen.“

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