Grüne für mehr Müllvermeidung

Dr. Gerd Brenner

„Mönchengladbach macht zu viel Müll. Wir brauchen eine konsequentere Politik der Müllvermeidung. Die Landesstatistiker haben ermittelt, dass in Mönchengladbach 514 Kilogramm Müll pro Einwohner anfallen, in Düsseldorf aber nur 414, in Wuppertal 426 und in Aachen 425 Kilogramm (letzte verfügbare Daten von 2013). Ein hohes Müllaufkommen gibt es mit 517 Kilogramm pro Einwohner und Jahr auch im Kreis Viersen – vielleicht ein Relikt aus den unseligen Trienekens-Jahren“, erklärt der umweltpolitische Sprecher der Grünen, Dr. Gerd Brenner.

In der letzten Sitzung des Umweltausschusses habe die Verwaltung zwar auf  lokale Besonderheiten der verschiedenen Müllfraktionen verwiesen, um das hohe Müllaufkommen zu erklären. „Fest steht aber, dass das Potenzial der Müllvermeidung in Mönchengladbach keineswegs ausschöpft ist. Zum Beispiel kann die Wiederverwertung von sogenanntem Sperrmüll ausgeweitet werden – getreu dem Motto: Der Kluge löst Probleme der Müllentsorgung, der Weise vermeidet von vorneherein den Müll“, so Dr. Brenner weiter. Die Grünen haben im Umweltausschuss vorgeschlagen, Potenziale der Wiederverwertung von Möbeln, Kleidung usw. in de Stadt konsequenter auszuschöpfen.

Stärkere Förderung der Wiederverwertung

 „Dazu müssten die Organisationen, die das können, z.B. der Volksverein und Hephata, mit zusätzlich Mitteln ausgestattet werden, damit sie vorhandene Programme ausweiten und für eine Kultur der Wiederverwertung in der Stadt stärker werben können. Sinnvollerweise sollte die Stadt mit einer stärkeren Förderung der Wiederverwertung eine Ausweitung des zweiten Arbeitsmarktes verbinden. Bei der Wiederaufbereitung von Möbeln, Kleidung etc. können auf dem zweiten Arbeitsmarkt Menschen beschäftigt werden, die auf dem ersten Arbeitsmarkt kaum eine Chance haben. Damit könnten die Arbeitslosenzahlen weiter reduziert werden. Wir haben hier ein Feld, auf dem sich Umwelt- und Sozialpolitik sehr sinnvoll verbinden lassen. Wir sorgen umweltpolitisch für eine Schonung von Ressourcen und sozialpolitisch sorgen wir dafür, dass Menschen, die es schwer haben, in Lohn und Brot kommen. Man muss das nur politisch wollen“, stellt Dr. Brenner für die Grünen fest.

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