Abfallentsorgung: Grüne wollen Auflösung der GEM

Ulla Brombeis.
Dr. Gerd Brenner.

Mönchengladbach. „Eine Auflösung der GEM ist überfällig. Wir werden das in den zuständigen Gremien der Stadt beantragen.“ Das erklärt Ratsfrau Ulla Brombeis, stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Grünen im Stadtrat und Vorsitzende des Ausschusses für Finanzen und Beteiligungen. Die Gesellschaft für Wertstofferfassung, Wiederverwertung und Entsorgung Mönchengladbach mbH (GEM) ist ein Tochterunternehmen der Mönchengladbacher Abfall-, Grün- und Straßenbetriebe AöR (mags). Die Stadt Mönchengladbach ist Gesellschafter beider Unternehmen. Für Ulla Brombeis ist diese Konstruktion „viel zu teuer. Die Abfallentsorgung sollte so aufgestellt werden, dass der Gebührenzahler auf die Dauer nicht unnötig viel zahlen muss.“

Dr. Gerd Brenner, umweltpolitischer Sprecher der Ratsfraktion der Grünen, der auch dem Verwaltungsrat der mags angehört, unterstützt diese Forderung: „Das Problem ist: Für die Abfallentsorgung in Mönchengladbach fallen bei der Konstruktion, die wir zur Zeit haben, doppelte Kosten an, beispielsweise für Geschäftsführung, unternehmensübliche Gremien wie Aufsichtsrat bzw. Verwaltungsrat, Wirtschaftsprüfer usw. Die Entsorgung hat in Mönchengladbach sozusagen zwei Köpfe - und das ist teuer. Außerdem mussten die Zuständigkeiten zwischen der GEM und der mags auf zwei Unternehmen aufgeteilt werden, obwohl es um ein und dieselbe Sache geht. Die Müllautos werden von der GEM losgeschickt, die Abfallgebührenbescheide aber werden von der mags versandt. Der mags-Verwaltungsrat beschließt auch die Abfallsatzung der Stadt; die Sperrmülltermine wiederum vereinbart man mit der GEM, während man Restmüll- und Biotonnen bei der mags anmelden muss. Alles das zeigt, dass die beiden Organisationen bereits eng zusammengewachsen sind. Aber die auf zwei Firmen aufgeteilten Zuständigkeiten sind für die Bürger äußerst verwirrend. Für die Gebührenzahler besonders ärgerlich: Es fallen zweimal Overhead-Kosten für ein und dieselbe Sache an. Das ist auf die Dauer unnötig und treibt die Abfallgebühren in die Höhe. Unter einem einzigen, einheitlichen Dach für die Abfallentsorgung kann man die jetzige operative Struktur der GEM erhalten und sichern, das ganze Feld für den Gebührenzahler aber günstiger aufstellen.“

Ulla Brombeis teilt mit, die Grünen-Fraktion bereite für den Rat einen Antrag vor, der zum Ziel habe, „die teure und in den betriebswirtschaftlichen Abläufen nicht notwendige Doppelstruktur der städtischen Abfallentsorgung in eine einzige Struktur zu überführen.“ Für den Vorstand der mags und seine Zuständigkeiten sehen die Grünen dabei keinen Änderungsbedarf. „Auch für die Müllwerker sollen sich durch die Organisationsverschlankung keinerlei Nachteile ergeben“, erklärt die Grünen-Ratsfrau. Ein Ziel des angedachten Unternehmensumbaus sei es auch, die Finanzierungsgrundlagen der mags für den Bürger und Gebührenzahler deutlich transparenter aufzustellen.

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