Trotz Lärm meldet Deutsche Bahn ihre Werte nicht Grüne fordern Mönchengladbach muss leiser werden

Er ist meist lästig, ärgerlich. Er unterbricht uns in unseren Alltagsaktivitäten und führt zu gespannter Reizbarkeit: der Lärm - verursacht durch Straßen- Flug- und Schienenverkehr, durch Gewerbe, Nachbarn oder Sportanlagen. Lärm kann uns den Schlaf rauben und uns ernsthaft krank machen. "Schluss mit Lärm" - so lautete 2005 eine europaweite Kampagne zur Lärmprävention am Arbeitsplatz. Dennoch: ein allgemeines Gesetz zum Schutz vor Lärm gibt es bis heute nicht.

 

Im Internet kann jetzt die Lärmkartierung für NRW aufgerufen werden. Da Mönchengladbach die 250.000 EinwohnerInnengrenze überschreitet, gilt unsere Stadt als Ballungsraum und ist dort sehr detailliert unter dem link: ww.umgebungslaerm-kartierung.nrw.de/laerm/viewer.htm

beschrieben.

 

Mönchengladbach weißt dort folgende Besonderheiten auf:

in MG gibt es 57.305 Wohnungen mit einem mittleren Lärmpegel Lden >55 dB(A)

in MG gibt es 18.603 Wohnungen mit einem mittleren Lärmpegel Lden >65 dB(A)

in MG gibt es  1.903 Wohnungen mit einem mittleren Lärmpegel Lden >75 dB(A)

 

Manche Bereiche (z.B. an der Fliethstr.) sind Tag und Nacht so extrem durch Auto- und Bahnlärm so belastet , so dass dort wohnen eigentlich gesundheitlich gar nicht mehr zulässig ist. Gleichzeitig rollt längst auf der Schiene Tag und Nacht ungedämpft und ohne Lärmschutz der „Eiserne Rhein„ durch Mönchengladbach. „Ständig wenden sich lärmgeplagte Menschen, die an der Bahnstrecke zwischen Rheydt und Mönchengladbach leben, mit ihren Lärmbeschwerden an uns“, berichtet Ratsherr Winfried Schulz. Und das Mitglied im Planungsausschuss kritisiert: „Für das Problembewusstsein, das bei der Deutschen Bahn und ihren Tochtergesellschaften gegenüber der Lärmbelastung besteht, ist bezeichnend, dass die Bahn AG ihre Lärmwerte bis heute noch nicht dem Lärmkataster gemeldet hat.“

 

Für die Grünen ist klar, einfache Lösungen bei Lärmproblemen sind die Ausnahme. „Aber das Thema gehört dauerhaft auf die Tagesordnung der zuständigen Ausschüsse. Die Stadt ist verpflichtet, den Bürgerinnen und Bürger antworten, auf Fragen wie: An wen können wir uns im Beschwerdefall wenden? Welcher Lärm ist zulässig? Was bringen die neuen Lärm- und Arbeitsschutzverordnungen oder die europäische Richtlinie zur Bewertung und Bekämpfung von Umgebungslärm? Gibt es eine Lärmgewöhnung? Wie lässt sich Lärm mindern, wie vermeiden? zu geben, fordert Gaby Brenner Vorstandssprecherin für den grünen Kreisverband Mönchengladbach.

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