Offene Fragen zu Kosten der Lärmschutzwand müssen geklärt werden

Vorübergehend aufatmen konnten die betroffenen Bürgerinnen und Bürger nach der Bürgerversammlung am 18. Mai in der Gesamtschule Hardt. Die Zahlungen bleiben weiterhin ausgesetzt.

 

Zu viele Fragen müssen noch geklärt werden.

• Wann wurde aus dem im Kostenplan in 1994 mit 90.000 DM veranschlagten Lärmschutzwall eine Lärmschutzwand für 900.000 Euro. Also eine zwanzigfache Preiserhöhung!

 

• Wer hat wann und in welchem Gremium diese Entscheidung getroffen?

 

• Welche Rolle spielt dabei die RWE Energie AG? Mit RWE wurde vereinbart, dass im Bereich der kreuzenden 10 KV-Leitungen an Stelle des Lärmschutzwalles eine nicht begehbare Lärmschutzwand gebaut wird, um den erforderlichen Sicherheitsabstand einzuhalten.

 

• Sind diese kreuzenden Leitungen überhaupt installiert worden? Zu sehen sind diese nicht.

Dies muss alles genau untersucht werden.

 

"Wenn es bei den bisher außerordentlich hohen Erschließungsbeiträgen bleibt, werden vermutlich Existenzen und somit auch Arbeitsplätze vernichtet. Wir können nur hoffen, dass es nach eingehender Prüfung aller Fakten zu einer für die betroffenen Bürgerinnen und Bürger in Hardt verträglichen Lösung kommt“, so die beiden Bezirksvertreterinnen der Bündnisgrünen Gaby Brenner und Susanne Horst.