Bezirksvertretung Hardt stimmt Antrag von Grünen und SPD zur Geschwindigkeitsreduzierung auf der A 52 zu

Seitdem das neue Gewerbegebiet „Tomphecke“ eine Lärmschutzwand erhalten hat, sind insbesondere die Anwohner des Ortsteils Piperlohof je nach Windverhältnissen stärker vom Verkehrslärm der A 52 betroffen als vor dem Bau der Lärmschutzwand. Lärmverstärkend ist der Fahrbahnbelag auf der A 52. Es handelt sich hier um eine „Betonfahrbahndecke mit Besenstrich“. Dieser Belag wurde 1983 erstellt und ist nicht lärmmindernd. Nach Auskunft der Verwaltung auf eine Anfrage der Bündnisgrünen in der Bezirksvertretung Hardt vom 23. August 2007 ist ein Austausch des Belages gegen einen lärmmindernden Flüsterbelag aufgrund des guten Zustandes des vorhandenen Belages nicht geplant.

Bereits seit dem Jahre 2002 gibt es Aktivitäten zum Lärmschutz im Bereich Piperlohof. Engagierte Anwohnerinnen und Anwohner haben Unterschriften gesammelt, Briefe geschrieben und mit Politikern gesprochen, jedoch bisher ohne auch nur den kleinsten Erfolg.

Mit einem gemeinsamen Antrag möchten die Fraktionen von Bündnis 90/Die Grünen und SPD nun erreichen, dass die Verwaltung bei der Bezirksregierung eine Initiative startet, um durch Geschwindigkeitsreduzierung auf der A 52, beginnend vor dem Abfahrtsschild „Mönchengladbach-Hardt, 1000 m“, entlang des Ortsteils Piperlohof bis zur Abfahrt Mönchengladbach-Neuwerk eine Minderung der Lärmbelastung der Bürgerinnen und Bürger zu erwirken und somit eine bessere Wohn- und Lebensqualität zu gewährleisten. Dabei soll die üblicherweise auf Autobahnen entlang von Ortsteilen festgesetzte Geschwindigkeit von 100 km/h vorgeschrieben werden.

Der Antrag wurde in der Bezirksvertretungssitzung am 12. März einstimmig von allen Fraktionen verabschiedet.

Angesichts massiver Gesundheitsgefahren durch Lärm wäre die Aufstellung von Schildern eine erste, mit einfachen Mitteln durchzuführende Maßnahme, um die betroffenen Anwohner zu entlasten. Außerdem würde hiermit auch ein Beitrag zum Klimaschutz und zur Verkehrssicherheit geleistet.

Der Planungs- und Bauausschuss hat über den Antrag in seiner Sitzung am 1. April  noch nicht entschieden. Zunächst soll in der nächsten Sitzung des Gremiums ein Fachmann vom Landesbetrieb Straßenbau NRW zum Thema angehört werden. „Wir hoffen, dass der gemeinsame Antrag von Bündnisgrünen und SPD dann an die Bezirksregierung in Düsseldorf weitergeleitet wird, die hoffentlich eine positive  Entscheidung trifft, damit die lärmgeplagten Bürgerinnen und Bürger in Hardt wenigstens einige Dezibel weniger an Lärm ertragen müssen“, so Gaby Brenner, Fraktionssprecherin der Grünen in Hardt.

Nächster Termin des Planungs- und Bauausschusses: Dienstag, 27. Mai, 15.00 Uhr, Rathaus Rheydt. Die Sitzung ist öffentlich.

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