„Zug der Erinnerung“: Unterstützung durch Mönchengladbachs Bündnisgrüne

Christopher Joelifier.

Nachdem der „Zug der Erinnerung“ seit 2007 schon eine Vielzahl bundesdeutscher Städte bereist hat, soll er im März 2011 auch in Mönchengladbach Halt machen. Wegen der extrem hohen Kosten, die von der Bahn für die Benutzung von Schienen und Bahnhöfen gefordert werden, ist die Finanzierung der Ausstellung jedoch noch nicht gesichert. Zurzeit fehlen für die geplanten Ausstellungstage noch mehrere tausend Euro.

 

Mönchengladbach. „Der „Zug der Erinnerung“ ist eine außergewöhnliche Ausstellung über die durch die damalige Reichsbahn ausgeführte Deportation jüdischer Kinder aus Europa. Die aus mehreren echten Zug-Waggons bestehende Ausstellung zeichnet auf greifbare Art und Weise die Geschichte nach, ohne den Besucher mit schockierendem Bildmaterial zu konfrontieren. Vielmehr soll über persönliche Bilder und Briefe das Schicksal der deportierten Kinder nahe gebracht und die Auswirkungen des unsagbaren Grauens der NS-Diktatur ins Bewusstsein gerufen werden. Der „Zug der Erinnerung“ besucht im Laufe seiner Reise mehrere Städte in Polen und Deutschland, die in der schrecklichen Geschichte der Deportation eine Rolle gespielt haben. Um der Ausstellung auch einen regionalen Bezug zu geben, haben Schulklassen die Möglichkeit, eigene Rechercheergebnisse in ihrer Stadt zu präsentieren.

 

„Ich halte diese Ausstellungsform für sehr gelungen und unterstützenswert. Die Besucherinnen und Besucher befinden sich direkt am Ort des Geschehens. Und durch die persönlichen Bilder und Briefe bekommen sie auch ein Gefühl für die einzelnen Schicksale, statt sich dem Thema nur auf abstrakter Ebene zu nähern“, so Christopher Joelifier, Vorstandsmitglied der Mönchengladbacher Grünen.

 

Mit einer Spende von 500 € haben nun die Mönchengladbacher Grünen einen Anfang gemacht. „Wir hoffen, dass wir so mit gutem Beispiel vorangehen und sich weitere Parteien, Institutionen und Gruppierungen anschließen, damit diese wichtige und interessante Ausstellung für unsere Stadt ermöglicht wird“, so Kerstin Dreßen, Beisitzerin im Grünen-Vorstand.

 

Weitere Infos zum „Zug der Erinnerung“ finden sich im Internet unter: www.zug-der-erinnerung.de

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