Umbau Stadttheater Odenkirchener Straße Bündnisgrüne schlagen vor:

Bekanntlich nutzen die Vereinigten Bühnen Krefeld und Mönchengladbach das Stadttheater Rheydt an der Odenkirchener Straße. Das Haus, das auch die Stadthalle beherbergt, soll in der Theaterspielzeit 2009/2010 nach Aussage des Kulturdezernenten Herrn Dr. Fischer (CDU) umfangreich renoviert werden. Die notwendige Umbauphase wird von der Stadtverwaltung zeitlich mit mindestens einem Jahr veranschlagt. Das Haus an der Odenkirchener Str. muss in dieser Zeit geschlossen bleiben. Aufführungen können dort nicht stattfinden. Hieraus ergibt sich für die Stadtverwaltung die Notwendigkeit, während der Umbauphase ein geeignetes Ausweichquartier für die Städtischen Bühnen für die Dauer mindestens eines Jahres in Mönchengladbach zu finden.

 

Obwohl dies alles im Grunde nicht neu ist, bleibt die Stadtverwaltung bis heute den Bürgerinnen und Bürgern die Antwort auf die Frage nach einem geeigneten Ausweichquartier schuldig. Sowohl Abonnenten als auch die Beschäftigten der Städtischen Bühnen erwarten zu Recht hierauf bald befriedigende Informationen der Verwaltung. Allein für Anmietung, Herrichtung und Miete eines entsprechenden Übergangsquartiers auf dem freien Markt rechnen die Bündnisgrünen mit Kosten für die Mönchengladbacher Steuerzahler von ca. einer Mio. EURO.

 

Vor diesem Hintergrund schlagen Bündnis 90/Die Grünen vor, das alte Stadttheater Mönchengladbach an der Hindenburgstraße zu reaktivieren. "Das Haus verfügt im Gegensatz zu allen anderen Räumlichkeiten in Mönchengladbach über den großen Vorteil, ohne großen zeitlichen, technischen und finanziellen Aufwand kurzfristig und schnell spielfertig gemacht werden zu können", so Hans Schürings, kulturpolitischer Sprecher der Bündnisgrünen. Und weiter: „Die Wiederbelebung des alten Stadttheaters durch die belebenden Beiträge der Vereinigten Städtischen Bühnen würde der urbanen Kultur in der Mönchengladbacher Innenstadt während der Umbauphase in Rheydt sehr gut tun und auch den Einzelhandel an der Hindenburgstr. unterstützen.“

 

"Angesichts der katastrophalen Haushaltslage in Mönchengladbach ist die Kostenersparnis bei Nutzung des Alten Stadttheaters als Ausweichquartier eine zwingende Vorgabe. Bis heute sind der Stadt Mönchengladbach in den letzten zehn Jahren durch die Untersagung der vorübergehenden Nutzung des Alten Stadttheaters durch laufende Unterhaltskosten erhebliche Kosten in Millionhöhe entstanden“, kritisiert FraktionssprecherKarl Sasserath.

 

„Gleichzeitig sind wir sicher, dass die Stadt Mönchengladbach nicht umhin kommen wird, das gesamte ECE–Projekt europaweit auszuschreiben“, erklärt Winfried Schulz, Ratsherr und EWMG-Aufsichtsratsmitglied und weiter: „Wenn dies eintritt, und wir sind felsenfest davon überzeugt, ist mit einem Baubeginn des von ECE geplanten Mega-Shopping-Centers in der nächsten Zeit nicht zu rechnen."

 

Bekanntlich haben die bisher nicht erfolgte erforderliche europaweite Ausschreibung und der eklatante Verstoß gegen die Europäischen Vergabebestimmungen nach Aufforderung durch die Mönchengladbacher Grünen die EU-Kommissarin Neelie Kroes veranlasst, einen Verstoß gegen die Vorschriften des Beihilferechtes und des Vergaberechts zu prüfen. Da das Land NRW und die Stadt Mönchengladbach die bisher in öffentlichem Eigentum stehenden Grundstücke der Firma ECE nur zu dem Zweck der Errichtung eines Handels- und Dienstleistungszentrum veräußern bzw. zur Verfügung stellen möchten, ist dieser Vorgang vergaberechtlich als eine Einheit anzusehen. Die Gesamtinvestitionen des  Handels- und Dienstleistungszentrum belaufen sich auf ca. 120 Mio. Euro. Damit wird der Schwellenwert bei weitem überschritten, und der Vorgang unterliegt daher den Europäischen Vergabe-bestimmungen.

 

Damit steht fest, dass der bisherige ECE Terminplan keinesfalls mehr einzuhalten ist und deshalb das alte Stadttheater an der Hindenburgstr. bis auf weiteres zur freien Verfügung steht. "Warum also viel Geld in ungeeignete Provisorien stecken, wo doch mit dem alten Stadttheater an der Hindenburgstraße ein bestens geeignetes und dazu auch äußerst kostengünstiges Ausweichquartier zur Verfügung steht. Was im Museum X während der Umbauzeit des Museums Abteiberg möglich war, sollte auch für die Städtischen Bühnen gehen. Wir hoffen, dass wir die Mehrheitsfraktionen von unserer Idee überzeugen können. Wir wissen, dass unser Vorschlag insbesondere in Mönchengladbach breite Unterstützung findet ", so Jutta Heuer, sachkundige Bürgerin im Kulturausschuss.

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