Projekt Theatertor

In der Sitzung vom 15.12.04 haben Bündnis 90/Die Grünen den folgenden detaillierten Antrag zum weiteren Vorgehen bezüglich des ehemaligen Stadttheaters an der Hindenburgstr. gestellt. Diesem Antrag konnte sich die Mehrheit des Rates nicht anschließen.

Es bleibt abzuwarten, wie sich die Sonderimmobilie Stadttheater weiterentwickelt.

Antrag zur 3. Sitzung des Rates am 15.Dezember 2004

Sehr geehrter Herr Bude,

wir bitten Sie, folgenden Antrag in die Tagesordnung des Rates am 15. Dezember 2004 aufzunehmen.

Beratungsgegenstand

TOP 8: Projekt Theatertor

Beschlussentwurf

Der Rat erneuert das Interesse der Stadt, für die zukünftige Nutzung des ehemaligen Schauspielhauses an der Hindenburgstr. und für die Nutzung dieses Grundstücks eine städtebaulich akzeptable Lösung herbeizuführen.

Dazu beschließt der Rat:

Die vom Rat in seiner Sitzung am 18.12.2002 beschlossene Beauftragung der EWMG, gemäß den seinerzeitigen Vorgaben (3-Säulen-Modell) im Rahmen des Geschäftsbesorgungsvertrages mit der Stadt Mönchengladbach für die zukünftige Nutzung des ehemaligen Schauspielhauses an der Hindenburgstr. einen Investor zu suchen und alles hierfür Erforderliche in die Wege zu leiten, wird widerrufen.

Das ehemalige Schauspielhaus an der Hindenburgstr. wird bis auf weiteres in die Zuständigkeit der Kulturverwaltung zurückgegeben, die kurzfristig die Möglichkeiten einer Zwischennutzung insbesondere der "blackbox" und des "Raucherbeins" prüft und umsetzt.

Damit ein abgeändertes Konzept für die Nutzung dieses Grundstücks entwickelt werden kann, wird die Verwaltung beauftragt, folgende Aspekte zu untersuchen und darzustellen:

· die Konzentration und Organisation von Oper/Schauspiel/Ballet im Rheydter Opernhaus,

· die Konzentration und Organisation des Konzertgeschehens nebst Gastspielen aller Art im ehemaligen Schauspielhaus an der Hindenburgstraße,

· die Umnutzung der Kaiser-Friedrich-Halle zu einem reinen Kongress- und Ausstellungshaus ggf. in Kooperation mit einer Hotelgruppe,

· die Vorstellung eines Konzeptes für eine überwiegend kulturelle Nutzung des ehemaligen Schauspielhauses an der Hindenburgstr.

Die Verwaltung wird gebeten, den Kulturausschuss, den Planungs- und Bauausschuss und Hauptausschuss in einer gemeinsamen Sitzung bis spätestens zum 28. Februar 2005 über die Ergebnisse dieser Untersuchungen zu informieren.

Begründung

Der Oberbürgermeister stellt in seiner öffentlichen Berichtsvorlage Nr. VII/275 vom

13. Dezember 2004 unter I. fest, dass die EWMG gemäß der Beauftragung des Rates in der Sitzung vom 18.12.2002 und gemäß den seinerzeitigen Vorgaben (3-Säulen-Modell) im Rahmen des Geschäftsbesorgungsvertrages mit der Stadt Mönchengladbach weiter einen neuen Investor suchen wird.

Zu dieser Feststellung ist zu fragen,

· ob die Beauftragung der EWMG unbefristet ist oder

· ob nicht heute nach Ablauf von bald zwei Jahren das seinerzeitige Mandat an die EWMG "verbraucht" ist und ein abgeändertes Konzept für die Nutzung dieses Grundstücks entwickelt werden kann.

Es seien erste Gespräche mit dem neuen Eigentümer der benachbarten Theatergalerie geführt worden, die fortgesetzt werden sollen, so weiter der Oberbürgermeister in seiner öffentlichen Berichtsvorlage Nr. VII/275 vom 13. Dezember 2004. Dabei dürfte entscheidend sein "zu klären, welche Interessen der neue Eigentümer mit seinem Objekt an diesem Standort verfolgt. Nach Abschluss der Gespräche ... ist der Rat zu informieren, um sodann etwa erforderliche Entscheidungen treffen zu können.; ..." (Zitatende).

Der Rat sollte darauf drängen, dass diese Gespräche kurzfristig abgeschlossen werden, und dafür auch einen Termin festsetzen. Neben den Interessen des "neuen Eigentümers" sollte der Rat das Interesse der Stadt bekunden, eine städtebaulich akzeptable Lösung herbeizuführen.

Unter II. zeichnet der Bericht die vierjährige Geschichte seit der Präsentation der Ergebnisse des Investorenwettbewerbs vom 22. November 2000 nach. Vor diesem Hintergrund wird festgestellt, dass der Grundsatzbeschluss des Rates vom 18. Dezember 2002, es solle nach neuen Investoren gesucht werden, die Basis des weiteren Vorgehens ist.

Sind vier bzw. zwei Jahre des Stillstands an dem zentralen Ort der Mönchengladbacher Innenstadt nicht bereits eine überlange Zeit, um an Ratsbeschlüssen festzuhalten, die bisher erfolglos im Sinne der verfolgten Ziele geblieben sind?

Es besteht dringender Handlungsbedarf für ein Konzept und dessen Umsetzung, dass an diesem zentralen Ort die Innenstadt wieder mit richtigem Leben erfüllt

 

Karl Sasserath

Fraktionssprecher

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