Projekt Stadtfenster: Grüne regen Oberbürgermeisterin an

Im Rahmen der aktuellen Diskussion um die Zukunft des Schauspielhauses an der Hindenburgstr. wenden sich die Bündnis 90/Die mit einem Schreiben an die Oberbürgermeisterin Frau Bartsch. Die Grünen bitten darin die Verwaltungschefin, die darin unterbreiteten Anregungen aufzugreifen und zu verwirklichen:

So fordern die Grünen die Planung und Durchführung einer öffentlichen Veranstaltung im Stadtbezirk Stadtmitte, mit dem Ziel, den drei Planungsbüros die Gelegenheit zu geben, der Öffentlichkeit die 3 Investorenmodelle vorzustellen. Dazu Fraktionssprecher Karl Sasserath:“ Das starke Interesse von Teilen der Bürgerschaft in den vergangenen Jahren, insbesondere im Stadtbezirk Stadtmitte, was die Zukunft des Schauspielhauses an der Hindenburgstr. betrifft, zeigt die Notwendigkeit der Veranstaltung. Mit der Durchführung einer öffentlichen Veranstaltung, die den drei Planungsbüros die Gelegenheit gibt, der Öffentlichkeit ihre planerischen Vorstellungen zur zukünftige Nutzung des Areals an der Hindenburgstr. vorzustellen, bietet sich der Verwaltung die einmalige Chance, dem Interesse der Bürgerschaft an der Überplanung einer bisher im öffentlichen Eigentum befindlichen Fläche entgegenzukommen und konkrete Bürgernähe zu praktizieren.“

Desweiteren soll die Oberbürgermeisterin darauf hinwirken, dass die Verwaltung mit den 3 Investoren Verhandlungen mit dem Ziel führt, wonach alle 3 Planungsbüros / Investoren der Stadt Mönchengladbach vertraglich zusichern, im Falle des Zuschlages, ihr Modell bis zu einem konkreten Zeitpunkt zu realisieren, und sie sich gegenüber der Stadt Mönchengladbach, für den Fall, dass der zugesagte Zeitpunkt nicht eingehalten wird, zur Zahlung einer Konventionalstrafe verpflichten. Dazu meint der bündnisgrüne Ratsherr Jo Hüskens:“ Für den Fall, dass nunmehr ein Planentwurf realisiert wird, ist dessen zügige Verwirklichung im öffentliche Interesse, weil ein solches Vorhaben in starken Maße das Leben, den Betrieb und die bisherigen Funktionen der Hindenburgstr. tangieren wird. Hierdurch wird auch der dort ansässige Handel wirtschaftlich betroffen werden. Sollte es eine solche Konventionalstrafe fällig werden kommen, sollte diese ausschließlich zur wirtschaftlichen Unterstützung solcher Unternehmungen genutzt werden, die nachweislich in der Bauphase durch die Realisierung des Bauvorhabens an der Hindenburgstr. wirtschaftlichen Schaden erlitten haben.“

Die Grünen halten es zudem für erforderlich, vor dem Hintergrund der Angebote, die von den 3 Planungsbüros / Investoren der EWMG für den Grundstückserwerb an der Hindenburgstr. unterbreitet wurden, dass die EWMG unter Beteiligung des Kämmerers der Stadt Mönchengladbach mit den 3 am Erwerb des Areals interessierten Planungsbüros / Investoren erneut in Verhandlungen eintritt. Ziel soll eine deutliche Erhöhung des Veräußerungserlöses sein. Die Angebote, die von den 3 Planungsbüros / Investoren der EWMG unterbreitet wurden, liegen weit unter dem Bodenpreis, der nach Angaben des Gutachterausschusses der Stadt Mönchengladbach für vergleichbare Grundstücke in Innenstadtlage in der jüngsten Zeit erzielt wurden. „Vor dem Hintergrund der defizitären Haushaltslage der Stadt Mönchengladbach, ist es nicht hinzunehmen, dass die Stadt städtisches Vermögen zu einem Preis veräußert, der sich als unangemessen niedrig zeigt,“ so die bündnisgrüne Ratsfrau Anna Bögner. Die Ergebnisse der Verhandlungen sollen in der Ratssitzung am 15.Oktober 2003 von der Verwaltung vorgetragen werden.

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