Mönchengladbacher CDU versetzt dem Theater den Todesstoß

Die Entscheidung der CDU Mönchengladbach, nach den Tariferhöhungen im öffentlichen Dienst für die Vereinigten Bühnen Mönchengladbach/Krefeld keine zusätzlichen Finanzmittel im Haushalt bereitzustellen, stößt bei der Fraktion von Bündnis 90/Die Grünen auf heftige Kritik.

„Die Weigerung der CDU, den Beschäftigten des Theaters die ihnen gemäß den Tarifabschlüssen zustehenden Löhne und Gehälter zu versagen, ist undemokratisch und eine Unverschämtheit dem Theaterpersonal gegenüber, das hochwertige Leistungen erbringt”, kommentiert die Grünen-Ratsfrau Anne Blaese die Entscheidung der Christdemokraten.

Das Theater Mönchengladbach/Krefeld habe bereits etliche Einsparmöglichkeiten ausgeschöpft, sagt Anne Blaese als Vertreterin der Grünen im Theaterkuratorium. In den Sitzungen des Theaterkuratoriums hatte sowohl die Mönchengladbacher CDU MG als auch die CDU Krefeld bisher stets erklärt, keine Sparte des Theaters beschneiden zu wollen.

„Diese Ankündigung zeigt deutlich, dass die CDU und mit ihr die FDP in der Vergangenheit und heute niemals voll und ganz hinter dem Stadttheater gestanden haben”, so der kulturpolitische Sprecher von Bündnis 90/Die Grünen, Hans Schürings. Bereits seit Jahren werde durch die Deckelung des Theateretats stillschweigend eine Reduzierung des künstlerischen Angebotes und damit eine Aushöhlung des kulturellen Lebens in Kauf genommen, stellte Schürings fest.

Das „Streichkonzert” der Christdemokraten versetzt nach Ansicht von Karl Sasserath, Fraktionsvorsitzender der Bündnisgrünen, dem Mönchengladbacher Theater mittelfristig den Todesstoß, da die Vereinigten Bühnen angesichts bestehender Verträge Insolvenz anmelden müssten.

Sasserath wiederholte erneut seine Kritik an der Haltung der CDU-Verantwortlichen: „Wer sagt, er sei nicht bereit, die Tarifsteigerung zu begleichen, hinterlässt Zweifel in Bezug auf die Verfassungstreue seines politischen Bewusstseins”.

Sasserath verweist auf das deutsche Grundgesetz, in dem sich in Artikel 9, Abs. 3 - wie übrigens in den meisten Verfassungen der Mitgliedsstaaten der europäischen Union auch - die verfassungsrechtlich garantierte Koalitionsfreiheit zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern findet.

Als Reaktion auf das Vorgehen der CDU werden die Grünen das Thema in die Ratssitzung am nächsten Mittwoch einbringen. „Wir werden den Rat der Stadt Mönchengladbach auffordern, umgehend die Mittel zur Umsetzung des Tarifergebnisses für die Beschäftigten der Städtischen Bühnen bereitzustellen”, erklärte der Grünen- Fraktionsvorsitzende.

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