Fehlende Planungssicherheit: Städtische Bühnen bereits jetzt irreparabel geschädigt

Nachtragshaushalt fürs Theater muss beschlossen werden, fordern Mönchengladbachs Bündnisgrüne

 

Mönchengladbach. Bündnis90/Die Grünen fordern CDU und FDP auf, den Nachtragshaushalt der Vereinigten Städtischen Bühnen Krefeld/Mönchengladbach umgehend zu beschließen. „Seit Herbst 2008 besteht für das Theater keine Planungssicherheit mehr“, so Hans Schürings, Mitglied im Kulturausschuss. „Dies bedeutet, dass viele notwendige Verpflichtungen für die Spielzeit 2009/2010 nicht eingegangen werden konnten. Damit ist der durch die unverantwortliche Taktik von CDU und FDP entstandene Schaden für das Theater bereits jetzt irreparabel.“

 

Bis heute habe es im Kulturausschuss und im Theaterkuratorium keine inhaltliche Kritik am Theater gegeben. Dennoch zwängen CDU und FDP das Theater in den Ruin. Dies belegen die von Generalintendant Jens Pesel ausgearbeiteten „Fixkostenmodelle“, die nur die Kosten darstellen, die sich aus den rechtlichen Ansprüchen ergeben (Personalkosten, Versicherungen, Verbandsbeiträge etc.). Pesel zufolge belaufen sie sich auf 23 Millionen Euro. Bündnis90/Die Grünen lehnen derartige Modelle ab. Sie stellen keine Kompromisse in der gegenwärtigen Theaterdiskussion dar, sondern verdeutlichen lediglich den bis heute von CDU und FDP angerichteten Schaden an der Zukunft der Vereinigten Städtischen Bühnen.

 

 „Klar ist, dass es das heutige Theater in der Spielzeit 2009/2010 so nicht mehr geben wird“, stellt Schürings fest. „Da wird auch kein Actori-Gutachten helfen können, das viel zu spät vorgelegt wird. CDU und FDP verhalten sich engstirnig, ohne eine einzige kulturpolitische Alternative aufzeigen zu können.“ Bereits beim Beschluss, die Spielstätte an der Odenkirchener Straße zu sanieren, sei jede konzeptionelle Diskussion verhindert worden.

 

Die mit den Stimmen von CDU und SPD im Rat beschlossene Ersatzspielstätte im Nordpark wird die Stadt Mönchengladbach nicht allein aufgrund aufwendiger Umbauten Millionen kosten. Millionen, die bei Nutzung des alten Stadttheaters an der Hindenburgstrasse leicht hätten eingespart und dem Theater zugeführt werden können. Darüber hinaus ist nach Aussagen von Theaterleuten eine Ersatzspielstätte außerhalb des Stadtzentrums völlig ungeeignet für das geplante Vorhaben.

 

Bündnis90/Die Grünen stehen bereit für eine interfraktionelle Arbeitsgruppe, die sich mit der gegenwärtigen Krise der Vereinigten Bühnen beschäftigt. Selbst wenn der Nachtragshaushalt ohne Einschränkungen genehmigt und die erforderlichen Mittel im Haushalt 2009 eingestellt werden, muss aus Sicht der Grünen auf der Grundlage des Actori-Gutachtens inhaltlich und konzeptionell geklärt werden, welches Theater es in Mönchengladbach künftig geben soll. Dies, so Hans Schürings, sei neben einer mittelfristigen Finanz- und Planungssicherheit eine Grundvoraussetzung dafür, dass der neu gewählte Intendant Michael Grosse 2010 sein Amt in Mönchengladbach überhaupt noch antreten könne.

 

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