Das Erbe Meta Hecht endlich angemessen würdigen

Der vor Jahrzehnten von der Stadt Mönchengladbach erzielte Veräußerungsgewinn aus dem Verkauf der Villa Hecht soll vorläufig der kommunalen Kultur zu Gute kommen, fordern die Bündnis 90/Die Grünen in einem Antrag für den Hauptausschuss und den Rat der Stadt Mönchengladbach.

 

„Die Stiftungskultur erlebt zur Zeit einen breiten öffentlichen Diskurs. Zu dieser Diskussion sollte die Stadt Mönchengladbach endlich einen positiven Beitrag zu leisten“, erklärt Karl Sasserath, Fraktionssprecher der Grünen im Rat, und deshalb sei es nicht länger hinzunehmen, dass ein Erbe einer am Gemeinwohl orientierten Bürgerin an die Stadt jahrelang beim Kämmerer in der Rücklage verbleibt, ohne eine ihm zweckentsprechende Verwendung entfalten zu können.“

 

Gleichzeitig schlagen die Grünen in ihrem Antrag vor, soll die Verwaltung beauftragt werden, in Zusammenarbeit mit der Stadtsparkasse Mönchengladbach ggf. unter Hinzuziehung externen Sachverstandes eine Konzeption für eine Bürgerstiftung Meta Hecht zu entwickeln. Hierzu Winfried Schulz, stellvertretendes Mitglied im Verwaltungsrat der Stadtsparkasse: „Die Stadtsparkasse kann durch ihre eigenen Stiftungen auf langjährige Erfahrungen zurückblicken, deshalb wissen wir ein solches Projekt hier in guten Händen.“

 

Bis es soweit ist, soll der vor Jahren aus dem Verkauf der Villa Hecht erzielte Veräußerungsgewinn umgehend von der Stadt in voller Höhe auf ein separates Sparkonto bei der Stadtsparkasse Mönchengladbach mit der Bezeichnung Bürgerstiftung Meta Hecht eingezahlt werden

 

„Aus dem städtischen Haushalt erhält die städtische Musikschule jährlich lediglich 500, - Euro zur Förderung der freien Musikszene“, kritisiert Jutta Heuer, Vertreterin der Grünen im Kulturausschuss: “Das Kulturbüro muss sich im selben Zeitraum mit 1.300,- Euro begnügen. “Aus den Zinsen aus dem Erlös der Villa Hecht könnten bedeutend mehr freie Kulturvereine, deren Arbeit hauptsächlich auf ehrenamtlichem Engagement beruht, gefördert werden.“

 

Deshalb schlagen wir vor, solange die Stiftung noch nicht gegründet worden ist, mit den Zinsgewinnen aus dem Kapital auf dem Sparkonto bei der Stadtsparkasse Mönchengladbach die freie Kulturarbeit in Mönchengladbach zu fördern“, erläutert Hans Schürings, bündnisgrüner Sprecher im Kulturausschuss. Anträge dazu können an das Kulturbüro der Stadt Mönchengladbach gestellt werden. Über die Anträge kann dann der Kulturausschuss entscheiden.

 

Antrag für die Sitzung des Hauptausschusses am 22.03.06

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