Afrikanischer Kinderchor in Odenkirchen

Karl Sasserath

Am nächsten Mittwoch, 26. Mai gastiert der „African Children’s Choir“ um 19 Uhr im Gymnasium Odenkirchen. Der Chor besteht aus afrikanische Waisenkindern, deren Eltern an AIDS gestorben sind. Der Erlös des Auftritts soll dem Bau von Schulen und Internaten für Waisenkinder in Afrika zugute kommen.

 

Mönchengladbach. Nunmehr 26 Jahre ist es her, dass Ray Barnett, ein gebürtiger Ire, den es nach Kanada getrieben hatte, vom Tode von über 150.000 afrikanischen Kindern durch Hungersnot erfahren hatte. Umgehend flog der Menschenrechtsaktivist nach Uganda, um die Lage aus erster Hand zu beurteilen. Und um zu helfen: Schon bald entdeckte Ray einen geeigneten Weg, der Welt die Schönheit der Afrikaner und ihre Kultur aufzeigte und gleichzeitig Geld beschaffte, der den unschuldigen Opfern des Bürgerkrieges half: der Chorgesang. Innerhalb weniger Monate war der „African Children’s Choir“ zusammengestellt. Der Chor debütierte in Nordamerika und brachte das Publikum mit seiner einzigartigen Art des traditionellen Gesangs zum Staunen.

 

Als Ergebnis dieser ersten Tour wurde Tausenden von Kindern Hoffnung auf eine Zukunft gegeben. Durch ein Ausbildungsprogramm und hingebungsvolle Fürsorge bildeten sich viele Jugendliche weiter und wurden Ärzte, Krankenschwestern und Lehrer für Afrika, während andere ähnlich erfolgreiche Karrieren wählten. Viele kehrten zurück, um als Betreuer für die nächste Generation der Chormitglieder zu fungieren. Die Kinder sind in zahlreichen Teilen der Welt sehr bekannt und für Prominente wie Bono, Bob Geldof und Annie Lennox aufgetreten. Sie bereiteten auch den Mitgliedern des Königshauses mit ihrer speziellen Art des afrikanischen Gesangs Vergnügen, als sie vor ihrer Majestät Königin Elizabeth II im Buckingham Palace auftraten.

 

Heute lässt der Chor seine Melodien in der ganzen Welt erklingen. In perfekter Harmonie erzählen die Kinder ihre Geschichte und kreieren eine wunderschöne Sinfonie der Hoffnung. Dabei hat der Chor mehr getan, als zum musikalischen Erbe der Gesellschaft beizutragen: Er hat Tausenden von Jugendlichen eine gewisse Normalität gebracht, ihre zerrüttete Kindheit ersetzt und ihnen eine Zukunft gegeben. Heute kämpfen Ray und sein Team gegen einen anderen Feind, der abermals verheerend in Afrika wütet. Aufzeichnungen machen deutlich, dass mehr als zwölf Millionen Kinder ihre Eltern an AIDS verloren haben. Vor dem Hintergrund dieser erschütternden Statistiken haben Ray und sein Team die „12 Millionen AIDS-Waisenkinder-Kampagne“ gestartet.

 

Zweifellos besitzt der African Children’s Choir ein Rezept für seinen Erfolg.  Mit der vor kurzem erfolgten Einführung eines Programms, das als „Musik für die Lebenszentren“ bekannt ist, hoffen Teams von engagierten Personen, das Los der Waisenkinder überall auf dem Kontinent zu verbessern.  Bisher sind die Ergebnisse unglaublich und beweisen, dass der wöchentliche Unterricht in Form von Schauspiel sowie Tanz und Musik den Jugendlichen mehr als eine Oase mit Spaß in einer ansonsten brutalen Umgebung bietet.  In der entspannten Atmosphäre können Mitarbeiter der Zentren eine Vertrauensbeziehung aufbauen und nicht nur die Belange der einzelnen Kinder, sondern auch die der Geschwister und anderer innerhalb der örtlichen Gemeinschaft kennenlernen.  Es ist erstaunlich, wie schnell Kinder, die so viel Kummer erlitten haben, Optimismus und Hoffnung entwickeln können, die nicht zurückgehalten werden können und sich auch auf das Leben derjenigen um sie herum positiv auswirken.  Bis jetzt gibt es 14 Zentren, aber es ist unser Ziel, in jedem Teil Afrikas eines zu gründen.

 

Im Rahmen seiner Europatournee macht der „African Children’s Choir“ auch in Mönchengladbach Station: Am nächsten Mittwoch, 26. Mai ist der Chor ab 19 Uhr im Gymnasium Odenkirchen zu sehen und zu hören. Der Eintritt für das Konzert in der Aula ist frei (um freiwillige Spenden wird gebeten). Bei dem Kinderchor handelt es sich um afrikanische Waisen, deren Eltern an Aids verstorben sind. Der Chor gehört zu der Kampagne „music for life“, deren Einnahmen dem Bau von Schulen und Internaten für Waisen in Afrika zu Gute kommen. Während der Konzertreise durch Nordrhein-Westfalen leben die Kinder und ihre Begleiter im JHQ Rheindahlen.

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