Überschwemmungen Talstraße: Lösung mit Landwirten gefunden

Karl Sasserath.

Mönchengladbach. Die unseligen Folgen bei Hochwasser im Bereich der Odenkirchener Talstraße könnten künftig abgewendet werden: Wie die Verwaltung in der jüngsten Sitzung des Planungs- und Bauausschusses mitteilte, hat man in Zusammenarbeit mit der Landwirtschaftskammer eine Lösung gefunden für ein ständig wiederkehrendes Problem. „Es ging darum, wie für die Zukunft verhindert werden kann, dass bei starken Regenfällen das Wasser ungehindert von den Feldern in die Talstraße und angrenzende Wohngebiete laufen kann“, erläutert Karl Sasserath.

Der Grünen-Fraktionschef hatte sich in seiner Zeit als Vorsteher des Stadtbezirks Süd beständig mit dem Thema beschäftigt und u.a. NRW-Umweltminister Johannes Remmel angeschrieben. Sasseraths Schreiben hatte Remmel dann zum Anlass genommen, den ganzen Prozess anzu-stoßen. In der Folge hatte eine von Sasserath initiierte Ortsbegehung, an der Vertreter der Bezirksregierung Düsseldorf, der Stadt, des Umweltmi-nis¬¬teriums sowie die Landwirtschaftskammer teilgenommen hatten, die ent¬schei¬dende Wendung gebracht. „Wir hatten die Landwirte überzeugen wollen, an Stelle von Feldfrüchten, die die Bodenerosion stark begünstigen zum Beispiel mehr Getreide anzubauen“, sagt Karl Sasserath. Weiter wurde der Hinweis an die Stadt gegeben, in diesem Bereich keine Neubau¬gebiete mehr auszuweisen, damit die Fläche nicht weiter versiegelt wird und das Wasser ungehindert zur Talstraße fließen kann. Auch der Verzicht auf den Bau der Landstraße 19n, die bis vor kurzem noch in diesem Gebiet geplant war, war in dieser Hinsicht als hilfreich begrüßt worden.

„Nun ist es so, dass nach Gesprächen mit den Landwirten tatsächlich vereinbart werden konnte, dass die Ackerfurchen der problematischen Felder in Zukunft um 90 Grad versetzt gezogen werden und auch, wie beabsichtigt, stärker Getreide und keine Hackfrüchte mehr angebaut werden, was das Wasser besser zurückhält“, zeigt sich Sasserath erfreut.

Hintergrund: Ende Mai 2008 stand infolge eines Unwetters die Talstraße unter Wasser, in Häuser, die unterhalb des Eierbergs gelegen sind, lief der Schlamm – der Starkregen hatte die Erde der Äcker gelöst. Im Juli 2009 stand der Bereich erneut unter Wasser.

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