Renaturierung Bungtbach: Grüne fordern umweltfreundliche Umsetzung

Hajo Siemes.

In einem Brief an die NVV AG begrüßen Bündnis90/Die Grünen grundsätzlich das Vorhaben, den Bungtbach im Abschnitt zwischen dem Volksbad und der Hardterbroicher Straße in einem zweiten Bauabschnitt zu renaturieren und dem Hochwasserschutz anzupassen. Die Art und Weise, wie dieses Vorhaben umgesetzt werden soll, muss aber aus Grünen-Sicht verbessert werden.

 

 

Mönchengladbach. Die Renaturierung des Bungtbachs im Rahmen des zweiten Bauabschnitts muss umweltfreundlich umgesetzt werden – das ist eine klare Forderung der Mönchengladbacher Grünen an die mit dem vorhaben betrauten NVV AG. In einem Brief an die NVV fordert Hajos Siemes, Fraktionssprecher der Grünen in der Bezirksvertretung Ost, dies nach den heutigen Erkenntnissen und Möglichkeiten so umweltverträglich wie möglich umzusetzen und weitgehende Eingriffe in die Natur und in den Landschaftsschutz zu vermeiden. „Wir möchten, dass die NVV die geplante Umsetzung der Maßnahme in der vorgelegten Genehmigungsplanung modifiziert“, so Siemes.

 

Der Teil des Bungtbaches, der nun im zweiten Bauabschnitt renaturiert werden soll, liegt im Naturschutzgebiet und ist als Biotop und als „FFH-Gebiet“ kartiert.

Die so genannten FFH-Gebiete sind besondere europäische Schutzgebiete in Natur- und Landschaftsschutz. Sie wurden nach der Fauna-flora-Habitat-Richtlinie ausgewiesen und dienen dem Schutz von Pflanzen (Flora), Tieren (Fauna) und Habitaten (Lebensraumtypen).

 

Die NVV AG beabsichtige, eine 15 bis 30 Meter breite Schneise auf eine Länge von ca. 800 Metern durch den Bungtwald zu schlagen und dabei rund 100 Bäume zu fällen, sagt Siemes.

„Die in diesem Gebiet vorhandenen Erlen- und Eschenwälder sowie die Buchen- und Eichenbestände bieten vor allem Fledermäusen, Amphibien und Libellen und vielen Vogelarten wie Zaunkönig, Ringeltauben, Amsel, Kohlmeise, Buchfink, Buntspecht, Rotkehlchen Lebensraum und Unterschlupf“, schreibt Hajo Siemes der NVV AG.

 

Die Grünen beziehen sich bei ihrer Stellungnahme auf die Empfehlungen des Landesbüros der Umweltverbände (LNU) und des BUND und wollen nun zunächst das weitere Vorgehen mit den Ampelpartnern von SPD und FDP in der Bezirksvertretung Ost abklären, um dann über die Bauleitplanung Einfluss auf die Umsetzung des Vorhabens zu nehmen. Die Umweltverbände sprechen sich für eine andere umweltverträglichere Vorgehensweise bei der Renaturierungsmaßnahme aus, sodass der bestehende Wald in seinem jetzigen Zustand weitgehend erhalten bleiben kann.

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