Kohlekraftwerke: Quecksilberausstoß Gefahr für Mensch und Umwelt

Quecksilber schadet der Gesundheit. Das Schwermetall kann sich im Fettgewebe des menschlichen Körpers anreichern, es kann zu Vergiftungen kommen. Die Symptome einer Quecksilbervergiftung sind recht unspezifisch. Unter anderem kommt es zu Kopf- u. Nackenschmerzen, Magen- und Darmbeschwerden sowie diverse neurologische Störungen. Bei fortgeschrittener Vergiftung kommt es zu Nierenversagen und schweren Nervenschäden, die letztlich zum Tode führen können. Dennoch stoßen Deutschlands Kohlekraftwerke immer noch über sieben Tonnen Quecksilber jährlich aus.

Die USA – wahrlich kein Hort des Umweltschutzes – zeigen, wie es geht: Dort gelten strenge Quecksilbergrenzwerte. Laut einer aktuellen Studie der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen dürfte in Deutschland lediglich noch ein Steinkohlekraftwerk laufen, würden hierzulande die gleichen Grenzwerte wie in den USA gelten. NRW ist deutschlandweit das Bundesland mit den meisten Kraftwerken: Sieben der neun größten deutschen Kohlekraftwerke stehen hier. Schon heute ist es technisch möglich, den Quecksilberausstoß von Kohlekraftwerken zu reduzieren. Doch nach Auffassung von Experten fehlt dazu bisher der politische Wille. Dabei muss die Bundesregierung aus CDU und SPD endlich handeln: Neben Klimaschutz sind Gesundheit und volkswirtschaftliche Folgekosten weitere Punkte, weshalb Deutschland noch stärker auf den Ausbau der Erneuerbaren und mehr Energieeffizienz setzen muss.

Am Mittwoch, 27. April lädt die Grüne Bundestagsfraktion zu einem öffentlichen Fachgespräch mit Fachleute aus der Energie- und Umweltwirtschaft im Deutschen Bundestag ein.

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