Keller unter Wasser - Grüne fordern Konzept

Der Klimawandel ist auch in Mönchengladbach spürbar. Wieder einmal gab es in den letzten Tagen ein sogenanntes Starkregenereignis. Wieder einmal standen viele Keller in Mönchengladbach unter Wasser. Da nach wissenschaftlichen Erkenntnissen mit einer Häufung von Starkregenereignissen zu rechnen ist, muss die Stadt MG in Zusammenarbeit mit der NVV AG die zu erwartenden Problemlagen prinzipiell bearbeiten. Hierzu gehört neben einer direkten Hilfe für Betroffene auch eine langfristige Strategie zur Vermeidung von Schadensfällen.

 

Daher fordern die GRÜNEN im nächsten Ratszug ein dreiteiliges Konzept von Stadt und NVV AG ein. Neben der Darstellung von Unzulänglichkeiten und Gefährdungsbereichen müssen Stadt und NVV aufzeigen, wie kurzfristig auf Schadenslagen verbessert reagiert werden kann um den Betroffenen zu helfen. Hierzu ist zu prüfen

 

·         wie Aufklärung und Sensibilisierung im Vorfeld zwischen Stadt/NVV und Bürgern verbessert werden kann,

·         wie im Schadensfall die Kommunikation zwischen Stadt/NVV und Bürgern verbessert werden kann (z.B. Einrichtung einer zentralen Anlaufstelle mit Hotline),

·         ob eine Härtefallregelung für stark oder existentiell Geschädigte eingeführt wird,

·         ob durch Stadt/NVV eine aufsuchende Beratung der Eigentümer (Kellerbesichtigung) an geschädigten Immobilien realisierbar ist,

·         ob eine Kombination aus den gesetzlich geforderten Kanal-Dichtigkeitsprüfungen und „Hochwasserberatung“ dauerhaft möglich ist,

·         wie das Abwasserbeseitigungskonzept ständig nach Schadensereignissen angepasst werden kann.

 

Weiterhin ist eine langfristige Strategie zu erarbeiten, die das Ziel hat Hochwasserschäden im Starkregenfall zu minimieren. Dazu braucht die Fläche der Stadt eine höhere Aufnahmekapazität von Regenwasser. Um dieses zu erreichen wird die Verwaltung aufgefordert zu prüfen

 

·         ob eine erhöhte Frequenz von Starkregenereignissen und eine Erhöhung des max. zu bewältigenden Niederschlagsmaßstab als Planungsgrundlage festgelegt wird,

·         die Wirkung und mögliche Realisierung von Dachbegrünungen, Entsiegelungen, Regenwassernutzungen in Haushalten, Verwendung von Ökopflaster als Belag, Begleitgrün an Straßen,

·         der Einbau von Zisternen und sonstigen baulichen Maßnahmen an neuralgischen Stellen,

·         der Verzicht auf planungsrechtliche Änderungen, die in gefährdeten Bereichen eine weitere Belastung bewirken.

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