Keinen Atommüll von Ahaus nach Russland verschieben!

Frank Krupka,

Ende September hatte das Bundesamt für Strahlenschutz einen Atommülltransport vom Zwischenlager Ahaus nach Russland genehmigt. Die Genehmigung umfasst den Transport von 951 bestrahlten Brennelementen in bis zu 18 Castorbehältern. Die Grünen in NRW halten diesen Transport für unverantwortlich. Sie rufen auf zur Anti-Atom-Demo am 12. Dezember in Ahaus.

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Mönchengladbach. Im Jahr 2005 wurden 18 Castor-Behälter mit Atommüll aus dem sächsischen Forschungszentrum Dresden-Rossendorf ins nordrhein-westfälische Zwischenlager Ahaus transportiert. Jetzt will das Land Sachsen den Atommüll aus Ahaus ins radioaktiv verseuchte, russische Majak bringen. Nach Angaben der Bürgerinitiative „Kein Atommüll in Ahaus“ gilt die Wiederaufbereitungsanlage Majak als die meistverstrahlte Region der Welt. Die Atomanlagen dort seien extrem störanfällig. Auch die russische Umweltorganisation Ecodefense hatte gefordert, die Transporte abzublasen. Die schwarz-gelbe Bundesregierung hat unterdessen den Transport genehmigt und eine internationale Vereinbarung mit Russland unterschriftsreif vorbereitet.

 

Bündnis90/Die Grünen wehren sich vehement gegen die geplanten Atommülltransporte von Ahaus nach Russland und versichern, alles zu unternehmen, damit diese Transporte nicht stattfinden. „Wir finden es beschämend und absolut inakzeptabel, dass die Bundesregierung durch die Atommüll-Verschiebung die Gefährdung tausender Menschenleben und die weitere Verstrahlung der Region Majak in Kauf nimmt“, sagt Frank Krupka, Vorstandsmitglied der Mönchengladbacher Grünen und zugleich Leiter des Arbeitskreises Energie im Grünen-Kreisverband Mönchengladbach.

 

Bündnis90/Die Grünen fordern die Bundesregierung auf, keine internationalen Vereinbarungen mit Russland zu unterschreiben, die diese Atommülltransporte ermöglichen. Das Land Sachsen solle den Transportauftrag sofort zurückzunehmen. Die Bundesregierung müsse endlich realisieren, dass sie gegen die Mehrheit der Menschen in diesem Land handele. Frank Krupka: „Schwarz-Gelb hat für seinen Pro-Atom-Kurs keine Mehrheit in der Bevölkerung - weder für die Laufzeitverlängerung von Atomkraftwerken noch für internationalen Atommülltourismus.“

 

Deshalb rufen die Grünen zur Teilnahme an der Demonstration am Sonntag, 12. Dezember um 14 Uhr am Atommüll-Zwischenlager in Ahaus auf. Gemeinsam mit den Anti-Atom-Initiativen ist geplant, das Atommülllager mit einer Menschenkette in die Zange nehmen.

 

Aus einigen Orten NRWs sind bereits Busse unter Grüner Beteiligung in Planung (u.a. Düsseldorf, Duisburg, Münster, Schwerte). Einen Überblick gibt es (in Kürze) im Internet unter www.gruene-nrw.de.

 

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