Illegale Einleitung von Chrom in die Kanalisation Staatsanwaltschaft nimmt Ermittlungen auf

Karl Sasserath

Ende des letzten Jahres kam es zu einer erheblichen Störung in der Kläranlage Mönchengladbach-Neuwerk. Im Rahmen einer Analyse wurde eine außerordentlich hohe Chrombelastung nachgewiesen, die die zulässigen Grenzwerte weit überschritten und das Klärwerk fast lahmlegt hatte. Die Höhe der Belastung legte nahe, dass mehrere hundert Kilogramm Chrom widerrechtlich in die Kanalisation geleitet worden sein mussten. Die Reinigung der Kläranlage von der Einleitung des hochgiftigen, die Gesundheit nachhaltig schädigenden Chroms verursachte einen beträchtlichen wirtschaftlichen Schaden für den Niersverband, seine Verbandsmitglieder und damit auch für Bürgerinnen und Bürger.

„Damit die Öffentlichkeit in dieser Angelegenheit so früh wie möglich über den Fortgang der strafrechtlichen Untersuchungen informiert wird, hatte unsere Fraktion umgehend beantragt, dass die Verwaltung einen umfassenden Bericht zu den widerrechtlichen Einleitungen gibt. Dabei sollte auch die genauere Verortung des Kanalabschnitts, an dem das Chrom widerrechtlich eingeleitet wurde, in den Fokus der Betrachtungen genommen werden“ so Fraktionssprecher Karl Sasserath.

Wie Prof. Dr. Dietmar Schitthelm, Vorstand des Niersverbandes im Februar in öffentlicher Sitzung berichtete, konnte die Einleitung des Chroms bis zu einem Kanaldeckel in einer nahen Straße zurückverfolgt werden. Nachdem der Niersverband diese Erkenntnis dann an die Staatsanwaltschaft zwecks weiterer Ermittlungen weitergegeben hatte, stoppten die Ermittlungen – mit der Folge, dass sich dem Verursacher in der Zwischenzeit die Gelegenheit bot, wichtige Beweismittel zu vernichten.

Die Grünen hatten sich daraufhin mit einem Schreiben an den Umweltminister des Landes NRW gewandt und ihn um schnelle Hilfe in dieser Sache gebeten.

Karl Sasserath hierzu: „ Wenn nun die Staatsanwaltschaft Mönchengladbach nachdem drei Monate seit der Einleitung vergangen sind, die Ermittlungen aufgenommen hat, hoffen wir, dass die hierfür Verantwortlichen bald dingfest gemacht werden können“. Weiter begrüßen die Mönchengladbacher Grünen, dass sich auch die Bezirksregierung Düsseldorf in die Aufklärung der Umweltstraftat eingeschaltet hat. „ Wir raten Bürger*innen in ähnlichen Fällen, das Umweltministerium des Landes NRW einzuschalten“, so Karl Sasserath.

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