Grundwasser Gatzweiler: Verwaltung soll Messdaten offenlegen lassen

Karl Sasserath

Mönchengladbach. Für den Fachbereich Umweltschutz der Stadt war die Sache in der vergangenen Woche ziemlich eindeutig: Von Grundwasser und Boden des Grundstücks Gatzweiler 11, so die Verwaltung in einer Stellungnahme, gingen keinerlei Gefahren aus. Das dortige Brunnenwasser habe Trinkwasserqualität. Menschen sollten es zwar nicht zu sich nehmen, aber zur Versorgung der Pferde der Anwohner und ihres Gartens sei es geeignet. Der Fachbereich Umweltschutz sieht die Prüfwerte für Blei und Arsen nicht überschritten.


Mönchengladbachs Grüne sind in dieser Sache indes deutlich skeptischer: Sie haben den Umweltminister des Landes NRW, Johannes Remmel, und Regierungspräsidentin Anne Lütkes in die Untersuchungen eingeschaltet. „In einem ersten Gespräch teilte mir Frau Lütkes mit, dass die Stadt Mönchengladbach und somit letztlich der Oberbürgermeister für die Angelegenheit  zuständig sind“, sagt Fraktionsvorsitzender Karl Sasserath. Am nächsten Mittwoch, 25. September sollen laut Sasserath neue Untersuchungsergebnisse vorliegen.


„Die Verwaltung sollte der Öffentlichkeit unbedingt Einsicht in die Messdaten und Analysen zu den Wasserprüfungen geben und diese nach dem Informationsfreiheitsgesetz auch nachvollziehbar offen legen“, fordert der Grünen-Politiker. Nur so könne verhindert werden, dass die Bevölkerung durch das Tun von Verwaltung und RWE nicht noch weiter verunsichert werde. Verfahrenstechnisch hält es der Grünen-Fraktionschef für praktikabel, die unterschiedlichen Informationen in dieser Angelegenheit aus den verschiedenen Quellen - Gesundheitsamt, RWE, NEW, freier Gutachter der Eheleute Gerards - an einer Stelle ressortübergreifend bei der Stadtverwaltung zu bündeln.


Bei der Suche nach den Ursachen bedarf es aus Sicht der Grünen klarer Vorgaben: „Die Verwaltung hat auf Nachfragen erklärt, dass in den Wasserproben von RWE-Ersatzwasser für die Infiltration des Mühlenbachtals unter Umständen gar nicht nach den Werten von Blei, Arsen und Nickel gesucht wird“, sagt Sasserath. Auch solle dem Vernehmen nach das Sümpfungswasser vor und nach der Aufbereitung im Wasserwerk Wanlo beprobt werden. „Aber man konnte nicht verlässlich sagen, ob auch nach diesen Giftstoffen gesucht wird“, so der Grünen-Politiker. Sasserath: „Wenn man im Interesse der Mönchengladbacher Bürger die wirklichen Ursachen für die Belastung des Grundwassers in Gatzweiler herausfinden und nichts verschleiern will, muss natürlich garantiert sein, dass die Suche nach den in Rede stehenden Umweltgiften im Mittelpunkt steht.“

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