Grüne: Vorverteilung von Jodtabletten wäre sinnvoll

Karl Sasserath.

Mönchengladbach. Die Grünen in Mönchengladbach werden in den nächsten Rat am kommenden Donnerstag, 6. April einen Antrag zur Vorverteilung von Kaliumiodidtabletten in Mönchengladbach einbringen.

Hintergrund: Die Städteregion Aachen und die Landkreise Düren, Euskirchen und Heinsberg hatten Mitte 2016 einen Drei-Punkte-Plan für die Versorgung der Bürgerschaft mit Jodtabletten für den Fall eines Reaktorunfalls im AKW Tihange aufgestellt. Der Plan besteht aus der Vorverteilung der Tabletten an die Bürger, der Versorgung im Falle eines Ereignisses und der Informierung der Bevölkerung über Verwendung und Einnahme der Tabletten. Die Vorverteilung ist nötig, da festgestellt wurde, dass im Falle eines Nuklearunfalls die vollständige Verteilung an die Bürger nicht gewährleistet wäre. Die Tabletten würden im Vorfeld an die ins Konzept eingebundenen Apotheken verteilt. Die Apotheken können bei Vorlage eines zuvor online beantragten Bezugsscheins die Kaliumiodidtabletten herausgeben. Das soll einmalig in drei Monaten geschehen. Die Tabletten verhindern bei einem Austritt radioaktiver Stoffe, dass sich in der Schilddrüse radioaktives Iod anreichert und Schilddrüsenkrebs oder andere Schilddrüsenerkrankungen entstehen.

Das Konzept regelt die Lagerung, den Transport und die Verteilung der Kaliumiodidtabletten für den Ereignisfall und die erforderliche Organisation durch die Städte und Gemeinden. Da Mönchengladbach im Fall eines Unglücks direkt betroffen wäre, halten es die Grünen für sinnvoll, wenn die Stadtverwaltung den Plan der Städteregion Aachen übernimmt und mit den genannten Kommunen kooperiert. „Wir meinen, dieser Vorstoß ist auch in Mönchengladbach notwendig, denn auf diese Weise könnte die Belastung im Ereignisfall in den Ausgabestellen verringert werden“, sagt Karl Sasserath, Fraktionssprecher der Grünen.

Die druckfrische Broschüre für die Bevölkerung gibt es im pdf-format unter folgendem Link:

 

http://www.aachen.de/images/pressemitteilungen/info_tihange.pdf

(Herausgeber: Stadt Aachen, Städte-Region Aachen, Kreise Düren, Euskirchen und Heinsberg)

 

 

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