Grüne: Mönchengladbach muss glyphosatfrei werden!

Karl Sasserath.

Mönchengladbach. Wenn sich morgen zum Auftakt der weltgrößten Agrarmesse „Grüne Woche“ die Landwirtschaftsminister aus der ganzen Welt in Berlin treffen, werden zahlreiche Demonstranten vom Hauptbahnhof zum Brandenburger Tor ziehen, um für eine bäuerliche, ökologischere Landwirtschaft und gesundes Essen zu demonstrieren. Der Kreis der kritischen Menschen, die Mega-Konzernen wie Bayer und Monsanto die Stirn bieten wollen, wird immer größer. Die Kritik dreht sich vornehmlich ums Thema Essen: Die Konzerne, so heißt es, wollen „Macht vom Acker bis zum Teller“ und verdienen auf diese Weise Milliarden mit unserem Essen. Die Konsequenz: Glyphosat und Antibiotikaresistenzen, Verlust der Artenvielfalt und verschmutztes Trinkwasser, Lebensmittel-Skandale, Gentechnik und Patente auf Pflanzen und Tiere.

„Beim Glyphosat hat Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt von der CSU ja kurz vor Weihnachten gegen den Willen von mehr als zwei Dritteln der Bevölkerung der Neuzulassung dieses Ackergifts im Alleingang zugestimmt“, sagt Grünen-Fraktionssprecher Karl Sasserath. Die Zustimmung sei nun nicht mehr zu ändern – gleichwohl könnte jede aber Kommune vor Ort aktiv werden. „Wir Grüne fordern mit einem Antrag im kommenden Rat, dass der Einsatz von Glyphosat auf landwirtschaftlich genutzten Flächen der Stadt Mönchengladbach nicht mehr gestattet wird“, so der Grünen-Politiker. Gleiches gilt für den Einsatz von Neonikotinoiden sowie sonstigen bienengefährlichen Mitteln auf landwirtschaftlich genutzten Flächen der Stadt.

Hintergrund: Das Totalherbizid Glyphosat greift Böden, Pflanzen, Tiere und Menschen gleichermaßen an. Rückstände des Gifts sind in der kompletten Nahrungskette zu finden. Gründe genug für Karl Sasserath, den Glyphosat-Einsatz zu unterbinden: „Wir haben die Möglichkeit, das vor Ort zu stoppen. Alles andere wäre völlig verantwortungslos.“

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