Fracking: Merkel und Gabriel planen einen Gesetzentwurf

Anita Parker.
Peter Walter.

Mönchengladbach. Die Bundesregierung plant aktuellen Presseberichten zufolge noch in diesem Monat, sich mit den Gesetzen zum Fracking zu beschäftigen. Als heißer Termin gilt Mittwoch, 25. März. Das Vorhaben ist heiß: Die Schiefergasförderung ist sehr riskant und daher seit langem höchst umstritten. Beim Fracking werden jede Menge Chemikalien, Millionen Liter Süßwasser und Quarzsand in den Boden gepumpt, um über künstliche Risse Erdgas aus tiefen Gesteinsschichten zu lösen. Zu welchen Schäden Fracking bei Mensch und Natur führt, weiß keiner genau. Dennoch will die Merkel-Koalition nun einen Gesetzentwurf vorlegen, der diese Risikotechnologie in Deutschland legalisiert. Die Grünen sind alarmiert.

„Unsere Position ist eindeutig: Wegen der unabsehbaren Gefahren für Gesundheit und Umwelt lehnen wir die Förderung von unkonventionellem Erdgas insbesondere mittels giftiger Chemikalien ab. Die Förderung von unkonventionellem Erdgas behindert zudem Klimaschutz und Energiewende“, sagt Anita Parker, Sprecherin des Mönchengladbacher Kreisverbandes von Bündnis 90/Die Grünen. Das sieht Peter Walter, Sprecher des Grünen-Kreisverbandes Mönchengladbach, nicht anders: „Wir werden uns für ein Gesetz stark machen, das die Umwelt und die Menschen schützt und in Deutschland keine Fracking-Bohrungen zulässt“, ergänzt er.

Eine Studie des Instituts für empirische Sozial- und Kommunikationsforschung von 2014 hatte gezeigt, dass die Verbraucher das Fracking als potenzielle Gefährdung der hohen Trinkwasserqualität und Versorgungssicherheit in Deutschland wahrnehmen. Der Verband kommunaler Unternehmen (VKU)  drängt vor diesem Hintergrund auf eine gesetzliche Regelung zum Thema Fracking. Weder das bisherige Wasser- noch das Bergrecht seien geeignet, mit den Risiken dieser Technologie für die Wasserressourcen umzugehen. Nach Darstellung des VKU müssten Trinkwasser und Gesundheit beim Fracking Vorrang vor allen anderen Interessen haben, sonst dürfe es Fracking in Deutschland nicht geben.

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