EU-Bürgerinitiative gegen Glyphosat jetzt unterstützen!

Peter Walter

Mönchengladbach. Seit dieser Woche sammelt eine Europäische Bürgerinitiative Stimmen für ein Verbot des umstrittenen Ackergifts Glyphosat. Ziel ist es, ein EU-weites Verbot dieses Unkrautgifts durchzusetzen. Damit die Bürgerinitiative erfolgreich ist mit ihrem Anliegen, müssen innerhalb eines Jahres eine 1 Millionen Unterschriften von EU-Bürgerinnen und Bürgern in mindestens sieben europäischen Mitgliedsstaaten gesammelt werden. Die Unterschriften, so das ehrgeizige Ziel, sollen bereits bis Ende Juni vorliegen, weil die EU-Staaten danach über die Zulassung des Mittels, von dem allein in Deutschland jährlich rund 6.000 Tonnen davon ausgebracht werden, entscheiden sollen.

 

 „Glyphosat ist ein Unkrautgift, das nicht umsonst so umstritten ist, denn es tötet alle Pflanzen ab und ist der Internationalen Behörde für Krebsforschung zufolge für Menschen wahrscheinlich krebserzeugend “, sagt Peter Walter, Bundestagskandidat der Mönchengladbacher Grünen und zugleich Sprecher des hiesigen Grünen-Kreisverbandes. Wie Walter betont, sei ein Glyphosatverbot  sehr wichtig, weil insbesondere das in Rede stehende Ackergift Glyphosat laut Umweltbundesamt eine der Hauptursachen für den Verlust der Artenvielfalt sei, da es vielen Insekten und damit auch Vögeln die Lebensgrundlage entziehe.

 

Hintergrund: Die Staaten der EU hatten die Zulassung für Glyphosat im vergangenen Jahr – statt wie von der EU-Kommission vorgeschlagen für neun Jahre - nur für eineinhalb Jahre verlängert. Die Bundesregierung hatte keine einheitliche Position gefunden und sich in der Frage enthalten. 

 

Im Einzelnen fordert die Bürgerinitiative die Europäische Kommission dazu auf, die EU-Mitgliedsstaaten zu ersuchen:

1. Auf Glyphosat basierende Herbizide zu verbieten, die in direktem Zusammenhang mit Krebserkrankungen beim Menschen stehen und die Ökosysteme schädigen.

2. Sicherzustellen, dass die für die offizielle Genehmigung innerhalb der EU notwendige, wissenschaftliche Beurteilung von Pestiziden ausschließlich auf publizierten Studien basiert, welche von zuständigen Behörden in Auftrag gegeben wurden und nicht von der Pestizidindustrie.

3. EU-weite, obligatorische Reduktionsziele für den Einsatz von Pestiziden festzulegen, um das mittelfristige Ziel einer pestizidfreien Zukunft zu erreichen.

 

Peter Walter ruft nun alle Mönchengladbacher auf, die Initiative zu unterstützen. „Der BUND hat darauf hingewiesen, dass die Zahl der Insekten in manchen Gebieten Deutschlands schon um bis zu 80 Prozent abgenommen hat. Wenn aber ein wichtiger Teil der Nahrungsgrundlage wegbricht, hat das natürlich extreme Auswirkungen auf alle Arten am Ende der Nahrungskette.“

Wer die EU-Bürgerinitiative gegen Glyphosat unterstützten möchte, kann das hier tun:

https://www.umweltinstitut.org/mitmach-aktionen/europaeische-buergerinitiative-stop-glyphosat.html

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