Eine Stadt, eine Beleuchtung

Karl Sasserath.

In punkto Straßenbeleuchtung ist die Stadt Mönchengladbach bekanntlich zweigeteilt – ein Umstand, der der kommunalen Neugliederung geschuldet ist. Bündnis 90/ Die Grünen möchten die unterschiedliche Beleuchtungssituation nun geändert wissen: Auch der Mönchengladbacher Süden soll umgehend mit neuer Lampentechnik ausgestattet werden.

 

Mönchengladbach. Die Stadt Mönchengladbach hat der Gebietsreform aus dem Jahre 1975 einige Besonderheiten zu verdanken. Neben den beiden viel zitierten Hauptbahnhöfen sind das unter anderem auch zwei verschiedene Konzessionsverträge bei der Straßenbeleuchtung. Der Norden der Stadt wird  - dank Finanzmitteln aus dem Konjunkturpaket II in Höhe von 1,5 Millionen Euro - mit neuester Lampentechnik ausgestattet. Im südlichen Teil der Stadt, in Rheydt, Odenkirchen, Giesenkirchen, Wickrath und Teilen Rheindahlens besteht ein Beleuchtungsvertrag mit der NVV AG. Hier bleibt, zum Nachteil der dortigen Bevölkerung, alles beim Alten.

Die Zweiteilung - ein Punkt, den Mönchengladbachs Grüne nicht hinnehmen wollen. „Es ist Bürgerinnen und Bürgern nicht zu vermitteln, weshalb Altgladbach die neueste Lampentechnik erhält, während der Süden der Stadt von dieser Modernisierungsoffensive nicht profitieren kann und im Halbdunkel stehen bleibt“, meint Grünen-Fraktionschef Karl Sasserath. Erklärtes Ziel sei es, hier zu einheitlichen Bedingungen für ganz Mönchengladbach zu gelangen.

Hintergrund: Im Mai letzten Jahres war beschlossen worden, die Straßenbeleuchtung der Stadt zu modernisieren. Von insgesamt rund 13.000 Straßenleuchten sollten 3580, die älter sind als 60 Jahre und deren Lichttechnik sowie der Energieverbrauch nicht mehr heutigen Maßstäben entsprechen, ausgetauscht werden. Ziel der Maßnahme: die Energie, Wartungs- und Unterhaltungskosten zu senken. Finanziert wurde das Ganze aus dem Konjunkturpaket II.

Damit auch der Südteil der Stadt möglichst bald besser beleuchtet wird, wollen die Grünen nun den aktuellen Beleuchtungsvertrag mit der NVV AG im Hinblick auf Laufzeit, Kündigungsfrist und Wert der Beleuchtungsanlagen bei Rückübertragung genauestens auf den Prüfstand stellen: „Wir werden eine Strategie erarbeiten, wie dieser Anachronismus endlich beseitigt werden kann“, sagt Karl Sasserath. „Dabei lautet unser Ziel: Eine Stadt – eine Versorgungsstruktur.“

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