Bis zum Jahr 2020 erstmal kein Fracking in den Niederlanden

Dr. Boris Wolkowski

Mönchengladbach. Wie das Ministerium für Wirtschaft in den Niederlanden jetzt bekannt gab, sollen in dieser Legislaturperiode keine Schiefergasbohrungen durchgeführt werden. Schiefergas wird nach einem entsprechenden Schreiben des geschäftsführenden Vorstandsmitglieds der Direktion Energie & Umwelt, Jeroen van Bergenhenegouwen, damit in den nächsten fünf Jahren auf niederländischer Seite nicht gefördert.

Dr. Boris Wolkowski, stellvertretender Fraktionsvorsitzender der Mönchengladbacher Bündnisgrünen, begrüßt die Pläne der Niederländer. „Wir sind sehr froh darüber, dass auf der Grundlage der Stellungnahme der niederländischen Regierung zumindest bis zum Jahr 2020 keine Förderung von Schiefergas über die Fracking-Methode im grenznahen Raum erfolgen wird“, sagt Dr. Wolkowski. Das nämlich könnte auch auf die Stadt Mönchengladbach konkrete Auswirkungen haben.

„Der Rat der Stadt Mönchengladbach hatte sich ja mit einem einstimmigen Beschluss Anfang Juli 2014 gegen das seinerzeit von der niederländischen Regierung geplante Fracking ausgesprochen“, so Dr. Wolkowski weiter. Der entsprechende Antrag war auf Initiative der Grünen – mit Unterstützung der Linken und der CDU – in den Rat eingebracht worden. Ebenfalls einstimmig hatte der Rat auch eine ablehnende Stellungnahme zum Fracking in den Niederlanden verabschiedet, die von der Stadtverwaltung Mönchengladbach erarbeitet wurde und die Risiken dieser Technologie aufzeigt.
Die Fraktionen hatten für die Ablehnung nicht einschätzbare Risiken für das Grund- und Trinkwasser geltend gemacht, die in Mönchengladbach, aber auch auf niederländischer Seite der Grenze zu befürchten sind. Hinzu kommen mögliche Gefährdungen durch beabsichtigte Bohrungen, die - bei geologischen Voraussetzungen, wie sie in der Niederrheinischen Bucht gegeben sind - zu neuen Erdbewegungen führen könnten.

Das Kabinett in Den Haag will nach Darstellung von Jeroen van Bergenhenegouwen Ende dieses Jahres eine Vision für die Energiepolitik nach 2020 präsentieren, in der dargelegt wird, welche Rolle die fossilen Brennstoffe beim Übergang zu einer nachhaltigen Energieversorgung spielen können.

Öffnungszeiten

Montag        10.00 - 13.00 Uhr

Dienstag      10.00 - 13.00 Uhr

Mittwoch      10.00 - 13.00 Uhr

Donnerstag  10.00 - 13.00 Uhr /

                    15.00 - 17.00 Uhr

Freitag         10.00 - 13.00 Uhr

Adresse/Kontakt:

BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN

Brandenberger Str. 36

41065 Mönchengladbach

 

Kreisverband:

Tel. 02161-206 404

Fax 02161-205 569

mg.gruene(at)t-online.de

 

 

Bankverbindung:

Kontonummer 3505065

BLZ 370 605 90

IBAN: DE54370605900003505065

BIC: GENODED1SPK

Sparda Bank West eG

 

Fraktion:

Tel. 02161-206 204

Fax 02161-205 569

mg.gruene(at)t-online.de