Belastungen durch Braunkohleabbau bleiben für Mönchengladbach erheblich

Bildunterschrift: Gudrun Zentis (MdL), Reinhold Giesen, Wibke Brems (MdL), Dr. Ruth Zeidl (MdL)

Mönchengladbach. Zahlreiche grüne Abgeordnete, viele Mandatsträger und Mitglieder aller grünen Kreisverbände der Region waren jetzt per Rad zwischen den Tagebauen unterwegs. Damit wollten die Grünen die Thematik des Braunkohleabbaus im Rheinischen Revier, insbesondere dem Tagebau Garzweiler II, wieder in das Blickfeld der Öffentlichkeit zu rücken und zugleich auf die Luftverschmutzung und die Feinstaubbelastung aufmerksam zu machen.

Initiiert hatte die Tour am Grubenrand der Erkelenzer Grünen-Ratsherr und Sprecher der dortigen Grünen, Hans Josef Dederichs. An der Tour, die in Borschemich-Neu startete und über Wanlo, Hochneukirch und Jüchen nach Jackerath führte, nahmen unter anderem die Landtagsabgeordneten Gudrun Zentis, Dr. Ruth Seidl und Wibke Brems sowie der Bundestagsabgeordnete Oliver Krischer teil.

Am Treffpunkt  Wanlo informierte Reinhold Giesen, Grüner Bezirksvertreter in Mönchengladbach-West und Mitglied im Braunkohlenausschuss, die zahlreichen Teilnehmer der Fahrradtour über die Belastungen durch den großindustriellen Tagebau für die Tagebaurandgemeinden. „Wir wollten einmal mehr verdeutlichen, dass in Zeiten der Energiewende Tagebaue energiepolitisch unnötig und ökologisch nicht zu vertreten sind“, so Reinhold Giesen. Vor Ort in Wanlo begrüßten mit Giesen auch die Sprecherin des Grünen-Kreisverbandes Mönchengladbach, Anita Parker, und Grünen-Vorstandsmitglied Frank Krupka, zugleich Leiter des Arbeitskreises Energie, die rund 40 Teilnehmer.

 

„Licht, Lärm, Staub und Feinstaub werden in den nächsten Jahrzehnten die Wohn- und Lebensqualität in Wanlo  - unmittelbar am Tagebaurand - enorm negativ beeinflussen“, stellte Anita Parker fest. Aber auch die Gesamtstadt Mönchengladbach könne sich den Belastungen durch  Feinstaubemissionen nicht entziehen. Das Problem der großflächigen Grundwasserentnahme wird sich nach Darstellung von Reinhold Giesen auf das Nierstal und die Feuchtgebiete in Mönchengladbach negativ auswirken. Giesen: „Die Stadt Mönchengladbach wird über Jahrzehnte auf Ersatzwasserlieferungen, und das auch weit über das Tagebauende hinaus, angewiesen sein.“

 

„Die im Antrag zur Genehmigung des Tagebaus Garzweiler II dargestellten Annahmen zur Energieversorgung treffen heute nicht mehr zu“, sagte Anita Parker. Sie fordert, dass diese Annahmen grundsätzlich überprüft werden müssten. Auch aus ökologischer Sicht, so die Grünen-Sprecherin, wäre ein Eingriff in dieser Größenordnung in die Natur und den Lebensraum von Menschen auf Dauer ohne bleibende Schäden nicht sicherzustellen.   

 

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