Bärbel Höhn über Konsequenzen aus den Reaktorkatastrophen

Bärbel Höhn.

Anlässlich des 25. Jahrestages von Tschernobyl laden die Mönchengladbacher Bündnisgrünen Bärbel Höhn, Vize-Fraktionschefin der Grünen im Bundestag, zu einem Gespräch ein. Thema sind die Konsequenzen der Reaktorkatastrophen von Tschernobyl und Fukushima für die deutsche Energiewirtschaft.

 

Mönchengladbach. Bereits vor Monaten stand für die Akteure der örtlichen Bündnisgrünen fest, dass es zum 25. Jahrestag der Reaktorkatastrophe in der Ukraine eine Aktionswoche in Mönchengladbach geben wird. Der Super-GAU in Fukushima im März dieses Jahres gibt den geplanten Veranstaltungen nun eine neue Bedeutung: Eine immer größer werdende Zahl von Menschen fragt sich, was aus der Katastrophe von Tschernobyl gelernt wurde, wie es um die Sicherheit der 17 aktiven Atomkraftwerke hierzulande bestellt ist. Genügen die deutschen Atomkraftwerke eigentlich den Sicherheitsanforderungen des kerntechnischen Regelwerks? Was nützt es, wenn Deutschland die Atomkraftwerke abschaltet, sämtliche Nachbarländer aber nicht?

Sollen Laufzeiten von alten Atomkraftwerken auf neuere Anlagen übertragen werden, sodass die neueren Anlagen länger laufen als geplant?

 

Diese und andere Fragen können am Mittwoch, 27. April 2011 um 17.30 Uhr mit der Grünen-Umweltexpertin Bärbel Höhn, stellvertretende Vorsitzende der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen, im Pfarrsaal an der Abteistraße 34 in Gladbach erörtert werden. Nach einem Referat zum Thema freuen sich die Mönchengladbacher Grünen mit ihrer Abgeordneten auf die offene Diskussionsrunde mit interessierten Bürgerinnen und Bürgern.

 

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