Atomkraft-Gegner demonstrierten in Lüttich

Karl Sasserath und Ulla Brombeis mit belgischen grünen Freunden.

Lüttich/Mönchengladbach. Unter dem Motto „Stop Doel 3 und Tihange 2“ demonstrierten am Sonntag, 17. April belgische, deutsche und niederländische Atomkraftgegner im belgischen Lüttich. Rund 1.000 Menschen - darunter auch der Mönchengladbacher Grüne Fraktionsvorsitzende Karl Sasserath und die Parteigeschäftsführerin Ulla – waren ins Zentrum der wallonischen Bischofs- und Universitätsstadt gekommen, um für ein sofortiges Abschalten der belgischen Schrottreaktoren Flagge zu zeigen.

„Wir dürfen nichts unterlassen, um auf die Gefahren hinzuweisen, die von den maroden Atomreaktoren in Tihange bei Lüttich und Doel bei Antwerpen ausgehen. Das Kraftwerk in Tihange ist das älteste Europas“, sagt Karl Sasserath.

Belgien hatte 2015 den Atomaussteig beschlossen. Gleichwohl wurde die Laufzeit für einzelne Blöcke um weitere zehn Jahre bis 2025 verlängert. „Ein trauriger Jahrestag steht kurz bevor, denn die Atomkatastrophe von Tschernobyl jährt sich zum 30. Mal. Es ist extrem fahrlässig, diese Risiko-AKW weiter laufen zu lassen, anstatt sie endlich abzuschalten“, meint Ulla Brombeis. Von einem schweren Störfalle des Kraftwerks Tihange wäre auch Mönchengladbach betroffen, das gerade einmal 100 Kilometer Luftlinie von Tihange entfernt ist.

 

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