Artenschutz im Stadtgebiet: Hier muss Vieles besser werden

Dr. Gerd Brenner.

Der städtische Umweltausschuss hat sich jüngst mit einer „Datenerhebung zu Vorkommen geschützter Arten in der Stadt Mönchengladbach“, mit „Schutz-   und Entwicklungsmaßnahmen für den Erhalt der Natur in Mönchengladbach“ und mit einer „Aktualisierung der Naturdenkmal-Verordnung“ befasst.
Dazu erklärt Dr. Gerd Brenner, umweltpolitischer Sprecher der Fraktion von Bündnis 90/Die Grünen im Rat der Stadt:
  

„In vielen Großstädten ist der Artenreichtum der Tier- und Pflanzenwelt inzwischen höher als in manchen ländlichen Gebieten. Die zentrale Ursache: Die Chemisierung der Landwirtschaft hat viele Tier- und Pflanzenarten von den Äckern vertrieben. Zum Beispiel sind viele Insektenpopulationen durch den Pestizideinsatz drastisch zurückgegangen, was in den nachfolgenden Gliedern der Nahrungskette, z.B. bei den Vögeln, ein Artensterben zur Folge haben kann. Für die Mönchengladbacher Grünen steht daher – außer der Politik für eine ökologisch ausgerichtete und nachhaltige Landwirtschaft – der Artenschutz im Stadtgebiet ganz oben auf der Agenda. Das Motto der Grünen lautet: In der wachsenden Stadt MG+ muss auch die Qualität unserer natürlichen Umwelt mitwachsen. In der letzten Sitzung des städtischen Umweltausschusses präsentierte die Verwaltung erstmals vielfältige Ansätze, wie in der Stadt mit Artenschutz und Biodiversität umgegangen wird. Die Grünen haben diese ökologischen Ansätze in der Ausschusssitzung positiv kommentiert, halten jedoch zugleich deren weiteren Ausbau für dringend notwendig. Die Fraktion der Grünen möchte zum Beispiel Leitlinien der Stadt zum Baumschutz und zur Pflege des Straßenbegleitgrüns auf den Weg bringen. Dabei haben sie den Artenschutz und die Erhaltung von Biodiversität besonders im Blick. Diese Leitlinien sollen auch für städtische Töchter wie die mags gelten. Die Grünen streben auch an, nach entsprechenden Kartierungen geschützter Arten zum Beispiel für den Buchholzer Wald den Status eines Naturschutzgebietes zu erreichen. Und sie befürworten die weitere Kartierung geschützter Arten im ehemaligen JHQ. Die Fraktion der Grünen setzt sich außerdem für den Erhalt bestehender Landschaftsschutzgebiete ein, auch wenn das bedeutet, dass die Expansion von Gewerbegebieten an diesen Stellen begrenzt werden muss. Zum Beispiel ist im geplanten Gewerbegebiet Hardt-Mackenstein schon jetzt eine solche Nutzungskonkurrenz erkennbar. Zusätzlich wollen die Grünen sich auch weiterhin auf Streuobstwiesen engagieren, die mit ihrem Artenreichtum diverser einheimischer Baumsorten auch eine vielfältige Tierwelt anlocken und schützen. Und sie wollen die Bürgerinnen und Bürger beim Naturschutz noch mehr mit ins Boot holen: In der Ausschusssitzung haben sie z.B. eine Öffentlichkeitskampagne vorgeschlagen, mit der die Bürgerinnen und Bürger der Stadt darüber in Kenntnis gesetzt werden sollen, wann es sinnvoll ist, bei der Stadt die Aufnahme prächtig gewachsener Bäume in die Naturdenkmal-Liste zu beantragen. Dann stehen diese Bäume unter einem besonderen Schutz.“

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