Antrag zum Baunkohlebericht im Umweltausschuss am 8.12.05:

Beschlussentwurf:

Der UA empfiehlt, der Rat der Stadt Mönchengladbach möge beschließen:

Die Mitglieder der Stadt MG im Braunkohleausschuss werden beauftragt, im Braunkohleausschuss ein Gutachten zu beantragen, indem die Auswirkungen von Naturkatastrophen als Folgen des Klimawandels, auf die Wasserqualität des Restsees nach dem Tagebau Garzweiler II untersucht werden.

 

Begründung:

Im Braunkohlenbericht von Okt. 2005 wird dieses Thema auf Seite 7 behandelt. Hier steht u.a.: „Mögliche Auslöser einer gefährlichen Durchmischung der Wasserkörper wären starke Stürme, Erdbeben oder Rutschungen. Besonders zu dieser Thematik wurden im Vorfeld des Braunkohlenplanverfahrens Gutachten durchgeführt, die eine entsprechende Gefahr realistischerweise nicht erkennen ließen. Inwieweit durch den offensichtlich bevorstehenden Klimawandel ein potentielles Risiko für Orkane besteht, die bei entsprechender Dauer eine Durchmischung hervorrufen könnten, wurden bisher nicht untersucht.“

Dieses gilt es zu untersuchen.

Ich verweise hierzu auch auf meinen Redebeitrag im Umweltausschuss.

 

Hajo Siemes