Anfrage zum Trinkwasser in Mönchengladbach

Stadtverwaltung

FB 64 Umweltschutz und Entsorgung

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

 

In den vergangenen Monaten ist in NRW verstärkt das Problem von verschmutztem Trinkwasser aufgetreten und auch auf Landesebene behandelt worden. Es handelt sich dabei um „perfluorierte Tenside“ kurz: PFT im Ruhrwasser und allgemein um Pharmarückstände (Röntgenkontrastmittel und Antibiotika) im Trinkwasser. Die Grünen im Landtag haben zu diesen Themen Anfragen an die Landesregierung gestellt. Daraus ergeben sich für uns weitere Fragen an den örtlichen Versorger. Wir wenden uns an die Stadt und den örtlichen Wasserversorger NVV mit der Bitte, um Beantwortung der nachfolgenden Fragen.

 

Zu PFT-Belastung:

Presseberichten zu Folge, sollen die perfluorierten Tenside über Dünger ins Trinkwasser gelangen.

 

Ist das Problem von PFT im Trinkwasser dem Versorger in Mönchengladbach bekannt?

 

Wurde das Trinkwasser in MG auf dieses Gift hin untersucht?

 

Wenn ja, wurden Rückstände, in welcher Höhe, festgestellt?

 

Existieren Filtermethoden, z.B. Nanofiltration, um solche oder ähnliche Tenside oder Säuren zu entfernen? Welche Filtermethoden sind generell geeignet, um die Stoffgruppen PFT und PFC aus Trinkwasser zu extrahieren?

 

Welche Techniken werden hier in MG eingesetzt?

 

Zu Pharmarückständen im Trinkwasser: Antibiotika und Röntgenkontrastmittel gelangen vor allem durch die Pharmaindustrie, Krankenhäuser und schließlich durch die Verbraucherinnen und Verbraucher selbst ins Abwasser. Sie stellen ein unkalkulierbares Umwelt- und Gesundheitsrisiko dar.

 

Wird das Trinkwasser in MG auf Pharmarückstände hin untersucht? Wurden Rückstände dieser Art festgestellt? Wenn ja, welche und wie hoch?

 

Eine Möglichkeit dem Problem vorzugreifen wäre, UV Reaktoren (UV-Technik) vor der Einleitung in die Kanalisation einzusetzen.

 

Ist der Stadt/der NVV bekannt, ob die hiesigen Krankenhäuser diese Technik einsetzen?

 

Welche Firmen im Trinkwassereinzugsgebiet für MG stellen pharmazeutische Produkte her?

 

Werden auch dort entsprechende Vorkehrungen getroffen, um Einleitungen von Pharmarückständen in die Kanalisation oder ins Trinkwasser zu vermeiden?

 

Sind Filterverfahren bekannt, die Rückstände dieser Art bei der Klärung des Wassers herausfiltern? Werden entsprechende Techniken in den Kläranlagen des Niersverbandes angewendet?

 

Was unternimmt die Stadt, die NVV um Pharmarückstände in unserem Trinkwasser so weit wie möglich fern zu halten oder zu vermeiden?

 

Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen im Rat der Stadt Mönchengladbach bittet Sie um die Beantwortung dieser Fragen.

 

Mit freundlichen Grüßen

Anne Blaese Vorsitzende des Umweltausschuss

und Hajo Siemes Sprecher im Umweltausschuss

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