Gesundheit nicht veräußern

Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen spricht sich gegen eine Veräußerung der Städtischen Kliniken Rheydt an einen privaten Krankenhausträger aus.

 

„Jeder muss wissen, dass eine öffentliche Diskussion über die Privatisierung eines städtischen Krankenhauses dieses sofort wirtschaftlich negativ trifft„ positioniert Sprecher Karl Sasserath die Grünen in der jetzt von der SPD entflammten Diskussion.

 

„Die Städtischen Kliniken Rheydt „Elisabeth Krankenhaus“ nehmen insbesondere in Bezug auf die medizinische Versorgung Rheydts eine wichtige gesundheitspolitische Aufgabe in Mönchengladbach wahr“, betont Joachim Hüskens, Ratsherr und Bezirksvertreter Rheydt-West. Seit Jahren belegen die Kliniken Rheydt, so Joachim Hüskens, dass eine städtische Klinik auf dem Gebiet der Gesundheit hervorragende Arbeit leistet. Das beweist auch seine Funktion als Lehrkrankenhaus der RWTH Aachen.“

 

„Dagegen lässt sich bundesweit an Hand zahlreicher Beispiele belegen, dass privatisierte Krankenhäuser umgehend oder sukzessive ihre Strukturen nur noch auf eine betriebswirtschaftliche Rentabilität verengen,“ so Ratsfrau Ulla Brombeis und weiter: “Bereiche wie Kinderabteilungen wurden als unrentabel geschlossen, Reinigungsdienste und Verpflegung ausgegründet. Mit der Folge, dass die arbeitsteilige Qualität der lokalen Krankenhausversorgung für die Patienten deutlich abnimmt und sich die Bedingungen für die Beschäftigten verschlechtern. Viele Privatisierungen von städtischen Krankenhäusern zeigten, dass die privaten Betreiber diese umgehend zerlegt haben.“

 

Die Bündnisgrünen weisen darauf hin, dass sich aus einer Privatisierung der Städtischen Kliniken Rheydt an einen lediglich vom Gewinnmaximierungskalkül getragenen Gesundheitskonzern auch weit reichende negative Folgen für die gesamte Krankenhauslandschaft Mönchengladbachs ergäben. Die bisher erfolgreiche Kooperation in Mönchengladbach zwischen kirchlichen Krankenhausträgern wie der kath. Maria Hilf Gmbh oder ev. Bethesda GmbH auf der einen Seite und den Städtischen Kliniken Rheydt auf der anderen Seite wäre dann zwangsläufig zu Ende. Eine lokale arbeitsteilige Angebotsstruktur in der Krankenhausversorgung sei auch mit einer teilprivatisierten Struktur nicht mehr möglich.

 

Die Bündnisgrünen glauben nicht, dass insbesondere die Rheydter CDU in dieser Frage der FDP in den Abgrund fundamentalistischer Marktsektiererei folgen werde.

 

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