Fettsucht sollte die Stadt bewegen

In einer jüngst veröffentlichten Studie der Zeitschrift Mens Health zur Verbreitung von Fett-sucht belegt Mönchengladbach bundesweit einen besorgniserregenden 5. Platz. Bei der Verbreitung von Adipositas (Fettsucht) führt die Vitusstadt die Tabelle im Vergleich aller westdeutschen Städte an. „In Kenntnis der gesundheitlichen Folgen dieser Erkrankung ist das Ergebnis als ernstzunehmendes Alarmzeichen zu werten,“ erklärt Karl Sasserath, Frak-tionssprecher, und weiter, „besteht in Mönchengladbach für Bündnis 90/Die Grünen ein drin-gender gesellschaftspolitischer Handlungsbedarf zur Verminderung der Fettsucht.“.

Wissenschaftliche Untersuchungen beweisen den Zusammenhang zwischen Fettsucht und Erkrankungen wie Diabetes, des Herz-Kreislaufsystems, der Gelenke und einigen Krebsfor-men. Die Fettsucht beeinträchtigt die Lebensqualität der Betroffenen und ihrer Angehörigen oftmals negativ. Die Adipositas und die mit ihr verbundenen Erkrankungen verursachen hohe gesellschaftliche Folgekosten. Obwohl die Weltgesundheitsorganisation (WHO) einen ra-santen Anstieg adipös erkrankter Menschen an der Bevölkerung (Body Mass Index =BMI > 30) insbesondere in den meisten europäischen Ländern feststellt, ist das Wissen über die Kostenwirksamkeit verschiedener Maßnahmen gegen Fettsucht bisher gering. Neue Ver-mittlungsstrategien über die Ursachen und Risiken der Adipositas müssen einen Wandel der Ernährungsgewohnheiten bewirken und zu mehr körperlicher Betätigung in Mönchenglad-bach führen.

Deshalb begrüssen Bündnis 90/Die Grünen die Kampagne „Besser essen. Mehr bewegen. KINDERLEICHT des Bundesministeriums für Verbraucherschutz, Ernährung und Landwirt-schaft. Das Thema „Kinder und Ernährung“ bildet den Aktionsschwerpunkt dieser Kampa-gne. Mit zahlreichen Maßnahmen will die Initiative von Bundesministerin Renate Künast ins-besondere dem Abbau von Übergewicht und Adipositas bei Kindern und Jugendlichen wirk-sam entgegenwirken. Im Rahmen der Kampagne werden ausgewählte Maßnahmen in den Bereichen: Ernährung in der Schule, in Kindergärten und Kindertagesstätten, in der Familie vom Verbraucherschutzministerium gefördert.

Bündnis 90/Die Grünen begrüßen den Vorstoß des Bundesministeriums und fordern eine Beteiligung der Stadt Mönchengladbach zusammen mit der Hochschule Niederrhein an dem Projekt KINDERLEICHT von Ministerin Renate Künast .

Unter den verschiedenen Methoden zur Gewichtsreduzierung verursachen Ernährungsbe-ratung, Verhaltenstherapie, Umstellung auf fettarme Lebensmittel mit geringerem Energie-gehalt im Gegensatz zu Arzneimitteln relativ die geringeren Kosten.

„Die besorgniserregenden Ergebnisse in Mönchengladbach dürfen von der Verwaltung nicht ignoriert werden“, fordert Karl Sasserath. Deshalb müssen sich der Sozial- und Gesund-heitsausschuss aber auch der Jugendhilfeausschuss der Stadt endlich des Themas anneh-men und die Chancen der Kampagne KINDERLEICHT für Mönchengladbach nutzen“. “Wenn Dr. Schmitz (CDU) als zuständiger Dezernent das Thema nicht auf die Tagesordnung setzt, werden wir dies tun“, macht Karl Boland als Vertreter der Grünen im Ausschuss die weitere Richtung klar.

 

Infos: www.kinder-leicht.net

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