Mehr Frauen in Vorstände, fordern Mönchengladbachs Bündnisgrüne

Anita Parker
Ulla Brombeis

Mönchengladbach. Nach wie vor tun sich wichtige Unternehmen schwer mit Frauen in Führungspositionen. „Wir können nicht fortlaufend von privaten Unternehmen eine Verbesserung der Frauenquote in Vorständen verlangen, ohne in den politisch beeinflussten Vorständen und Geschäftsführungen in Unternehmungen mit kommunaler Beteiligung dieser Forderung nachzukommen“, stellt Ulla Brombeis zu diesem Thema fest. Die grüne Ratsfrau weiß, wovon sie spricht, ist sie doch gerade erst wieder zur Vorsitzenden des wichtigen Ausschusses für Finanzen und Beteiligungen von den Grünen vorgeschlagen und vom Rat gewählt worden.

 

So böte der städtische Beteiligungsbericht denjenigen, die Aussagen zur Frauenquote in Unternehmungen mit kommunaler Beteiligung suchen, dazu bisher kaum Anhaltspunkte. Wie viele Frauen Vorstandsmitglieder in Unternehmen mit kommunaler Beteiligung sind, das weise der kommunale Beteiligungsbericht bisher nicht gesondert aus. „Auf die Einstellung einer Frau im Vorstand der Stadtsparkasse Mönchengladbach haben wir Grünen nachhaltig Einfluss genommen“, bemerkt dazu die grüne Vorstandssprecherin Anita Parker. „Ich freue mich, dass wir dieses Ziel mit Hilfe der politischen Ampel, aber auch mit tatkräftiger Unterstützung unserer Männer im Verwaltungsrat erreichen konnten“, so die Grünen-Politikerin.

 

Doch Bündnis 90/Die Grünen reicht eine einzige Frau in einem Vorstand eines Unternehmens unter kommunaler Beteiligung in Mönchengladbach nicht aus. Sie treten für eine Willkommenskultur für Frauen in kommunalen Unternehmen ein.

Derweil bereitet die Bundesregierung gerade die gesetzliche Frauenquote von 30 Prozent vor - aber nur für Aufsichtsräte. In Aufsichtsräten gehe es voran, in Vorständen nicht, kritisiert deshalb Anita Parker. „In vielen kommunalen Aufsichtsräten ist kein Interesse der vom Rat entsandten Mandatsträger vorhanden, kompetente Frauen in Vorstandspositionen zu bringen“, lautet die grüne Kritik. Das wollen die Grünen jetzt ändern. Dafür machen sie sich stark.

 

Der Wechsel im Vorstand des kommunalen Versorgers NEW AG muss aus grüner Sicht genutzt werden, den frei werdenden Platz mit einer geeigneten Bewerberin zu besetzen. „Wenn neues Handeln und neues Denken in Mönchengladbach Wirklichkeit werden soll, erwarten wir von CDU und SPD, aber auch vom neuen Oberbürgermeister Reiners, dass sie unsere Forderung nach einer öffentlichen Ausschreibung der frei werdenden Stelle im Vorstand der NEW AG unterstützen“, fordert Ulla Brombeis. „Diese freie Stelle im Vorstand sollte bei gleicher Qualifikation selbstverständlich mit einer Frau besetzt werden“, so die grüne Ratsfrau. Es gehe um die Stärkung weiblicher Kompetenz. Unterstützung für ihre Forderung erwarten die Grünen dabei auch von den Arbeitnehmervertretern im Aufsichtsrat.

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