Frauen – Frauen – Frauen

Zur Weiberfassnacht machen die Frauen in aller Deutlichkeit auf sich aufmerksam, indem sie die Rathäuser stürmen und  den Männern die Krawatten stutzen. Frauen belegen aber auch traditionell die erste Märzwoche  mit vielen Veranstaltungen. Sie politisieren, sie begehen gemeinsam den Weltfrauentag und sie feiern.

 Die Grünen Frauen trafen sich am 2. März zum landesweiten Frauenforum in Wuppertal zu dem Thema:  „Was heißt hier gutes Leben? Feministischer Kompass – kapitalistisches Land. Unser Wirtschaftssystem funktioniert in erster Linie über die Ausbeutung  der natürlichen Ressourcen und die Inanspruchnahme von Leistungen ohne (angemessene) Gegenleistung, z.B. im Fall der Sorgearbeit  von Frauen. Seit einigen Jahren diskutieren grüne Frauen eine Wachstumskritik und suchen nach neuen Modellen für ein „gutes Leben“. Jeder Mensch soll – unabhängig von Herkunft und Geschlecht – gleichermaßen Zeit für Erwerbstätigkeit, Sorgearbeit, Regeneration, sowie Bildung und Kreativität  haben. Von größter Wichtigkeit ist den Frauen die Forderung nach einer geschlechtergerechten Verteilung von Erwerbs-, Sorge- und Familienarbeit und Einkommen für Lebensweisen und Politiken. Als Inputgeberinnen hatten sich für diese sehr gut besuchte Veranstaltung die Politikwissenschaftlerin  Frau Prof. Dr. Uta von Winterfeld und die Ökonomin und Historikerin Frau Dr. Friederike Habermann zur Verfügung gestellt. An den überaus spannenden Diskussionen nahmen vom Grünen Kreisverband  Mönchengladbach  Birgit May, Marietta Mnich und Anita Parker teil. „Wir werden heutzutage ob direkt oder indirekt vom Schuldenzwang, Konsumzwang und Ausbeutungszwang  beherrscht. Dem müssen wir aktiv entgegentreten. Besitz statt Eigentum, teile, was auch immer möglich ist“ darüber waren sich nicht nur die drei Mönchengladbacher einig. Auch  die Spaltung der Arbeit in wertlos und wertvoll muss endlich überwunden werden.

Am 8.März, dem Weltfrauentag,  hatten sich die 3 grünen Mönchengladbacherinnen mit weiteren Mitstreiterinnen in der Innenstadt zusammengefunden, um ihren Protest auch in die Öffentlichkeit zu tragen. „Familie und Beruf zu vereinbaren ist immer noch ein Kraftakt. Von gleichem Lohn für gleichwertige Arbeit sind wir weiter entfernt denn je und in diesem Zusammenhang ist ein Gleichstellungsgesetz für die Privatwirtschaft unabdingbar“, fasste Anita Parker die Hauptforderungen zusammen. Erfreulich war die große Resonanz an diesem Nachmittag. Besonders junge Passantinnen waren sehr interessiert und ließen sich in den Gesprächen  umfangreich informieren. Und den Ausspruch älterer Mönchengladbacher Bürgerinnen „Wenn ich noch mal jung wäre, würde ich doch Vieles anders machen“ würde zum geflügelten Wort des Tages.

Traditionell fand aus Anlass des Weltfrauentages am  10. März 2013 das große Frauenfrühstück im Paritätischen Zentrum statt. Auch hier hatten sich die Grünen Mitstreiterinnen in großer Zahl eingefunden, um bei vielen kulinarischen Leckerbissen in geselliger Runde zu diskutieren und sich über die zahlreichen Ideen und Aktivitäten von kreativen Mönchengladbacherinnen zu informieren. „Selbstbewusst in die Zukunft schauen, Mängel benennen, Mitstreiterinnen gewinnen und einfach tun“  wünscht sich Anita Parker von den Frauen unserer Stadt. Sie ist sicher, dass die Frauen bis 2014 bereits wieder ein Stück weiter sind in allen Belangen der Gleichberechtigung.

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