Zündels letzte Nummer im Hauptausschuss

Unter dem Motto: „Bewegung statt Bürokratie“ führt die FDP Mönchengladbach ihren nicht zu übersehenden Dauer-Wahlkampf. Dass Bewegung nicht gleich Kenntnis bürokratischer Prozesse beschert, bewies der FDP-Kandidat für das Oberbürgermeisteramt Dr. Janssen-Winkeln. Wollte er doch bei der Verwaltung das  Elektonik-Cash System einführen, - obwohl die Stadtverwaltung seit mehreren Jahren darin eingebunden ist.

Frei nach der Methode aus Fehlern zu lernen , gingen die FDP-Peinlichkeiten jetzt in die 2. Runde. Dabei half die CDU gerne. Erinnern wir uns: Vor einiger Zeit brachte die FDP-Fraktion einen Antrag ein,  mit dem das Beratungsbüro Zündel, das schon Millionen für die sogenannte Verwaltungsreform bei der Stadtverwaltung kassierte, mit einem weiteren Auftrag versehen wurde. Diesmal sollte Herrn Zündels Beratungsbüro untersuchen, was die Verwaltungsreform bei der Stadtverwaltung Mönchengladbach gebracht habe.  Brav bewilligte die CDU ihrem gelbblauen Koalitionspartner dafür ca. 60.000,- EURO aus dem heillos verschuldeten Stadtetat.

Sprachlos machte jetzt das Ergebnis. Bis auf zwei kleinere Nachfragen wollten die Mitglieder des Haupausschusses vom Berater Zündel nichts mehr wissen. Ob es Zündels Präsentationsweise war, die den meisten Mitgliedern des Haupausschusses die Sprache verschlug, wir wissen es nicht. Berater Zündel sinngemäß: „ Die Verwaltungsreform entspricht dem Stand von 1998“ oder „die Verwaltungsreform findet im Bewusstsein der Beschäftigten nicht mehr statt.“

Einsame Klasse auch Berater Zündels Beitrag zum Stand der Zufriedenheit der Bürgerinnen und Bürger oder der Beschäftigten mit der Verwaltungsreform. Auf die Frage dazu, ob dazu die Bürgerinnen und Bürger oder die Beschäftigten befragt worden seien, erklärte Herr Zündel doch sinngemäß, gerne hätte man Befragungen der Bürgerinnen und Bürger oder der Beschäftigten gemacht, - dazu habe aber das Geld nicht gereicht. Deshalb habe sein Büro die Sicht der befragten Führungsebene hierfür herangezogen. Die, deren Leistung gemessen werden soll, bestimmen den Grad der Zufriedenheit der BürgerInnen und Beschäftigten selber. Eine solche Methode stellt quasi bisher geltende Prinzipien des Qualitäts- und Beschwerdemanagement von den Füssen auf den Kopf.

Aussagen wie diese legen den Schluss nahe, im schwarzgelben Rathaus liegt noch viel Arbeit,- und damit ein weites Feld für Anschlussbeauftragungen des Beraters Zündels.

Wer sich von Zündels Vortrag ernsthafte Antworten auf Fragen wie, was hat die Verwaltungsreform Bürgerinnen und Bürgern oder den Beschäftigten der Stadtverwaltung gebracht? Was hat die Verwaltungsreform bisher gekostet und wieviel Geld ist bisher durch sie eingespart worden, erhoffte, wurde enttäuscht. Auffällig dabei das weitgehend stoische Schweigen aus den CDU/FDP Reihen. Vielleicht wurde dort ja da schon über einen weiteren Anschlussauftrag für den Berater Zündel nachgedacht.

Karl Sasserath

Fraktionssprecher

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