Verlegung der Finanzämter in den Nordpark -Grüne Kritik durch Steuergewerkschaft bestätigt

Bündnis 90/Die Grünen sehen sich durch die Deutsche Steuergewerkschaft, Ortsverband Mönchengladbach-Rheydt, in ihrer frühzeitigen Kritik an einer Zusammenlegung des Finanzamtes in den Nordpark bestärkt. Neben Bündnis 90/Die Grünen und der Deutschen Steuergewerkschaft spricht sich auch die IHK Mittlerer Niederrhein gegen die Zusammenlegung der Finanzämter am Standort Nordpark aus. „Die politischen Befürworter der Nordpark-Variante sollten auf Grund der Kritik aus so verschiedenen Richtungen, ihre Entscheidung umgehend überdenken und umkehren,“ fordert Karl Sasserath, Sprecher der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen im Mönchengladbacher Rat.

 

Fordert auf der einen Seite der Städtebauminister NRW Oliver Wittke (CDU), die öffentlichen Verwaltungen von der grünen Wiese zur Stärkung in die Innenstädte zu holen, betreibt sein Kabinetts- und Parteifreund Finanzminister Dr. Helmut Linssen (CDU), wie die Absicht in Mönchengladbach zeigt, das genaue Gegenteil.

Auch schon deshalb ist aus Sicht von Bündnis90/Die Grünen die Entscheidung des Finanzministeriums NRW einen Finanzamt- Neubau ausgerechnet im Nordpark zu platzieren, sachlich nicht nachvollziehbar.

 

Dazu Corinna Steinhäuser, Fraktionssprecherin in der Bezirksvertretung Rheydt-Mitte: „Der Nordpark ist weder zentral noch kundenfreundlich. Betrachtet man die Aussage der Steuergewerkschaft, dass die Finanzämter ca. 100.000 Fälle verwalten und im Laufe eines Jahres allein das Finanzamt Rheydt von ca. 20.000 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern aufgesucht wird, dann muss man sich ernsthaft fragen, wie kundenfreundlich ist es, wenn zukünftig aufgrund der schlechten Anbindung des Nordparks an Bus und Bahn viele Menschen stundenlange Fahrtzeiten zum neuen Finanzamt im Nordpark in Kauf nehmen müssen.

 

„Ich werde meiner Ratsfraktion vorschlagen, das Thema auch zum Gegenstand für die nächste Ratssitzung machen,“ so Karl Sasserath. Dabei sollte auch die Rolle der Stadttochter EWMG beim Zustandekommen dieser städtebaulichen Fehlentscheidung untersucht werden. Der Rat sollte nach Auffassung der Bündnisgrünen die Entscheidung rückgängig machen.

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