Bochum trennt sich von seinen RWE-Aktien

Fraktionsvorsitzender Karl Sasserath.

Mönchengladbach/Bochum. Die Aktien des Kohlenriesen RWE geraten immer weiter unter Druck: Die Ruhrgebietsstadt Bochum will sich von ihren RWE-Aktien (insgesamt 18,3 Millionen) trennen. Das erste von drei Aktienpaketen mit über 6,6 Millionen städtischen Aktien soll bereits am 4., Oktober veräußert werden. Damit setzt sich ein Trend fort, der die Aktie des Konzerns weiter an Wert verlieren lässt. Bochum ist nach Essen, Dortmund und Mülheim an der Ruhr die Stadt mit dem viertgrößten Aktienpaket des Energieunternehmens.

Von dem Schritt der Bochumer ist indirekt auch die Stadt Mönchengladbach betroffen:  Die „Vitusstadt“ hält bekanntlich ebenfalls ein umfangreiches RWE-Aktienpaket. Grund genug für die Fraktion Bündnis 90/ Die Grünen vorzuschlagen, dass Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners (CDU) und die Verwaltung umgehend mit dem RWE Verhandlungen mit dem Ziel aufnehmen, die Aktien gegen Anteile, die das RWE an der Stadttochter NEW hält, zu tauschen.

Sollten diese Verhandlungen scheitern, schlagen die Mönchengladbacher Grünen vor, sich ebenso wie Bochum – das in dieser Sache wohl einen Präzedenzfall schafft  – möglichst bald von den Aktien zu trennen. Da die RWE Aktie nun gehörig unter Druck steht, ist es nicht unwahrscheinlich, dass weitere Städte diesem Beispiel folgen und nachziehen. Bekanntlich beißen den letzten die Hunde…

Bislang hat sich die große Koalition aus CDU und SPD im Stadtrat nachhaltig geweigert, auch nur eine Absichtserklärung abzugeben, wie sie als politische Mehrheit mit diesem Investment umgehen will. Nicht nur in Bankenkreisen wird es für wahrscheinlich gehalten, dass der  Wertverfall der Aktien sich eher verstärkt als das er aufgehalten werden könnte.

Nicht bekannt ist, ob Oberbürgermeister Reiners eine Analyse eines Investmenthauses eingeholt hat, die zu einer Einschätzung über den Wert der städtischen RWE-Aktien kommt.  Das Thema steht auf der Tagesordnung der  Ratssitzung am 21.9.2016 im Rathaus Rheydt.

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