Alternativen zu Microsoft-Produkten

Beratungsgegenstand

Alternativen zu Microsoft-Produkten

Beschlussentwurf

Der Rat beschließt, die Verwaltung wird gebeten, dem Rat darzulegen, welche Alternativen zu den an Rechner gestützten Arbeitsplätzen in der Stadtverwaltung eingesetzten Produkten der Firma Microsoft bestehen und welche Vor- und Nachteile sich durch einen Wechsel zur sogenannten Open Source Software (z.B. Linux) für die Stadt Mönchengladbach ergeben.

Begründung

An Rechner gestützten Arbeitsplätzen der Stadtverwaltung Mönchengladbach werden in großem Umfang Software-Programme der Firma Microsoft eingesetzt. Die Stadt Mönchengladbach muss für den Einsatz von Microsoft-Produkten kostenintensive Lizenzen entrichten. Gleichzeitig wird die Nutzung von Produkten anderer Hersteller zunehmend technisch erschwert.

Auf Grund der weiten Verbreitung ihrer Produkte nimmt die Firma Microsoft eine im Software-Markt beherrschende Stellung ein. Dieser Umstand liefert AnwenderInnen dem Preisdiktat und der Abhängigkeit von einem Hersteller aus. Unter den Gesichtspunkten eines freien Marktes blockiert diese Struktur zudem die technische Weiterentwicklung.

Durch diese Erfahrungen bildete sich eine weltweit tätige aktive Gemeinschaft von Angehörigen der technischen Intelligenz (InformatikerInnen, ProgrammiererInnen, Ingenieure/-innen, Wissenschaftlern/-innen, AnwenderInnen, Hochschulen, Firmen, Institutionen u.ä.), die auf der Grundlage des von dem Informatikers Linus Torwald entwickelten Computer-Betriebssystems sogenannte Open Source Software erarbeiten und ständig fortentwickeln. Diese stellen eine preisgünstige und nachhaltige Alternative zu den Produkten der Firma Microsoft dar.

So beschloss jüngst der Rat der Stadt München in einer bundesweit Aufsehen erregenden Entscheidung die derzeitigen Microsoft-Anwendungen durch Open Source Software für ca. 14.000 PC-Arbeitsplätze der Stadtverwaltung zu ersetzen.

Die Gründe der Entscheidung des Stadtrates liegen neben der technischen Machbarkeit und Wirtschaftlichkeit vor allem in folgenden Gesichtspunkten:

  • größere Herstellerunabhängigkeit im Betrieb der IT-Infrastruktur
  • die Förderung von mehr Wettbewerb und Innovation im Software-Markt
  • Kostentransparenz und Kosteneinsparungen

Vor dem Hintergrund der Kostenintensität, die der Einsatz von Software-Anwendungen der Firma Microsoft für die Stadt Mönchengladbach nach sich zieht und unter Berücksichtigung der defizitären Haushaltslage der Stadt Mönchengladbach, gilt es, alle Möglichkeiten der mittel- und langfristig Kosteneinsparungen zu prüfen. Darüber hinaus verbessert sich die Wettbewerbssituation am Standort Mönchengladbach.

Durch die Umsetzung des vom Rat zu beschliessenden Prüfauftrages, kann die Verwaltung dem Rat darlegen, welche Alternativen zu Microsoft-Produkten bestehen und welche Vor- und Nachteile ein Wechsel zu sogenannten Open Source Software (z.B. Linux) der Stadt Mönchengladbach bringt.

Karl Sasserath

Fraktionssprecher

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