G20-Format abschaffen!

Anita Parker.
Thomas Diehl.

Geld regiert die Welt - G20 hin oder her – dieses Format gehört abgeschafft!
20 Länder bilden nicht die Weltregierung. Die Aufgabe, die Geschicke der Welt zum Wohle aller zu lenken hat einzig und allein die UN. Der UN-Generalsekretär darf nicht länger als Marionette dahin dümpeln. Machthaber wie Putin, Trump oder Erdogan haben sich wie alle anderen in den UN einzugliedern.
G20 – Gipfel bilden die Bühne der Eitelkeiten – die Trumps und Putins dieser Welt nutzen den Gipfel für perfide Hand-shake Fotos und sind an gemeinsamen Beschlüssen und am Wohl der Menschheit überhaupt nicht interessiert. Menschenrechtsverletzungen – vor allem auch in den G20-Staaten – stehen nicht auf der Tagesordnung.

Olaf Scholz wollte Hamburg als weltoffene, moderne und freundliche Stadt präsentieren und Angela Merkel Deutschland als Motor für praktische Lösungen für uns und die zukünftigen Generationen. Das ist gründlich misslungen.
G20 – Gipfel werden stets von Demonstrationen und Aktionen begleitet. Und das ist auch gut so. Auch viele Grüne haben sich daran beteiligt gegen Klimakatastrophe, für fairen Welthandel und gegen Hunger auf die Straße zu gehen. Die Zivilgesellschaft muss gehört werden. Wir sind froh, dass viele Journalistinnen und Journalisten und Politikerinnen und Politiker der Grünen die Demonstrationen begleitet und ausführlich darüber berichtet haben.
Aber welcher Eindruck, welche Aktionen bleiben im Gedächtnis? Hamburg war Schauplatz von Krawallen. Der Kern des Problems waren die Chaoten, die Krawallmacher, die in die Stadt gekommen sind, um Gewalt auf die Straße zu tragen. Diese rohe Gewalt gegen Menschen und Sachen ist durch nichts zu entschuldigen. Sie schadet vor allem den vielen berechtigten Protestanliegen.
Nicht die bunten und friedlichen Proteste sorgen für nachhaltige Bilder in den Köpfen, nein, die des Mobs und des Schwarzen Blocks mit ihrer Demonstration „Welcome to hell“. Die Bilder von brennenden Autos, von geplünderten Supermärkten, von Stadtteilen, in denen sich bürgerkriegsähnliche Szenen abgespielt haben bleiben in Erinnerung, sorgen für Ängste, für Politikverdrossenheit, für verschlossene Türen!

Wir bedanken uns ausdrücklich bei den Polizist*innen, die an diesem Wochenende in Hamburg ihren Dienst tun mussten. Leider haben die Deeskalationsstrategien teilweise versagt! Herr Dudde, was nun? Die Verhältnismäßigkeit der eingesetzten Mittel muss diskutiert werden.
Wir erleben an diesem Wochenende, dass G20 die Hamburger an die Grenzen des Zumutbaren und auch die Polizei an die Grenze des Leistbaren führt.
Die Verlierer des G -20 Gipfels sind wieder einmal die Menschen. Die Menschen in Afrika, die Hunger und Durst leiden, die dem Sterben näher sind als dem Leben, die Menschen in Kriegs- und Bürgerkriegsgebieten, die Flüchtlinge, denen unüberwindbare Mauern (ob zu Lande oder zu See) in den Weg gestellt werden, die Menschen in Hamburg, die unfreiwillig Zeuge dieser chaotischen Zustände geworden sind oder wir alle, die fassungslos vor dem TV sitzen und nicht wissen, ob und welche fake-news da gerade wieder über den Bildschirm flimmern.

G20 – dieses Format gehört abgeschafft!

Anita Parker und Thomas Diehl

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