Jobs: Die mags bleibt hinter ihren Ansprüchen zurück

Karl Sasserath.

Mönchengladbach. Rund 10.500 erwerbsfähige Arbeitslose hat das Jobcenter Mönchengladbach registriert. Die Zahl wäre noch höher, würden nicht etliche, insbesondere soziale Träger dieser Stadt wie der Volksverein, die Neue Arbeit oder die GAWO unter dem Dach der Arbeiterwohlfahrt (AWO) seit Jahr¬zehnten einen wirksamen Beitrag zur Beseitigung der Arbeitslosigkeit leisten. Die Zahl der Arbeitslosen in der „Vitusstadt“ ist bekanntlich überdurchschnittlich hoch.

Eine erklärte Absicht, die die Ratsmehrheit von CDU und SPD mit der Gründung der Mönchengladbacher Abfall-, Grün- und Straßenbetriebe AöR, kurz mags, verband, war es, zur Beseitigung der hohen Langzeitarbeitslosigkeit in der Stadt einen wichtigen Beitrag beizusteuern, wie Grünen-Fraktionssprecher Karl Sasserath in Erinnerung ruft. „Damit“, so Sasserath, „wurde ja die Beihaltung der GEM als eigenständige GmbH unter dem Dach der mags von der Groko erklärt.“ Die mags nutze die Möglichkeiten unter ihrem Dach der GEM nicht, Arbeitslose mit Hilfe beschäftigungsfördernder Unterstützung durch das Jobcenter in sozialversicherungspflichtige Arbeitsverhältnisse zu integrieren.

Hintergrund: Der Grünen-Politiker hatte in der Sache bei der Geschäftsführung des Jobcenter Mönchengladbach nachgefragt. Nach Darstellung von Jobcenter-Geschäftsführer Klaus Müller sei bisher kein einziger Arbeitsloser von mags oder GEM durch die Zusammenarbeit mit dem Jobcenter in Arbeit integriert worden.

Sasserath kann das nicht nachvollziehen: „Obwohl Beschäftigungsmaßnahmen vom Jobcenter prinzipiell im Rahmen bestehender Landes- und Bundesprogramme gefördert werden können, machen hiervon mags und GEM keinen Gebrauch.“ Der Einsatz dieser Instrumente, so Sasserath, könne Erwerbslose der ungewollten Arbeitslosigkeit entreißen, den kommunalen Haushalt von den Kosten der Arbeitslosigkeit entlasten und durch zusätzliche oder reguläre Aufgaben das Stadtbild verbessern. Leider belasse es  die „Groko“ an dieser Stelle bei einer ungelösten Absichtserklärung.

Sasserath: „Bisher bleibt die mags ihrem Anspruch, etwas gegen die hohe Langzeitarbeitslosigkeit in der Stadt zu tun, vollständig schuldig. Für mich ist das unterm Strich ein komplettes Organisationversagen der von CDU und SPD im Rat dieser Stadt.“

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