GE Grid: Grüne stärken Betriebsrat angesichts der Schließungspläne

Ulla Brombeis, Falk Hoinkis, Karl Sasserath, Frank Peeters, Mehrdad Mostofizadeh und Benjamin Heinicke.

Mönchengladbach. Nachdem General Electric Ende vergangener Woche angekündigt hatte, 1600 Stellen in Deutschland zu streichen und unter anderem die Fertigung von GE Grid Solutions in Mönchengladbach zu schließen, mehrt sich die Kritik an diesem Unternehmensbeschluss. Als Grund für die Streichmaßnahmen hatte der US-Konzern den Preisdruck und die schwache Nachfrage nach konventionellen Kraftwerken angeführt. Seitens der Gewerkschafter wurde umgehend Widerstand gegen die Schließungspläne angekündigt. Der geplante Stellenabbau sei angesichts von Milliardengewinne des Unternehmens nicht hinnehmbar. Im Transformatorenwerk an der Rheinstraße stehen annähernd 400 Mitarbeiter in Lohn und Brot, davon 20 Kolleginnen und Kollegen mit Behinderungen.

Vor dem Hintergrund der Schließungspläne trafen sich Vertreter der Mönchengladbach Bündnisgrünen zusammen mit dem Grünen-Landtagsab-geordneten Mehrdad Mostofizadeh, Sprecher seiner Fraktion für Arbeit, Gesundheit und Soziales, mit dem Betriebsrat der GE Grid um den Vorsitzenden Falk Hoinkis (zugleich auch Gesamtbetriebsratsvorsitzender der GE Grid Sparte und Vorstandsmitglied des europäischen Betriebsrates) zu einem ausführlichen Gespräch. Auch der stellvertretende Betriebsrat Frank Peeters und der Betriebsratsvorsitzende des GE-Standorts Kassel, Benjamin Heinicke, nahmen am Austausch teil. Im Kasseler Werk sollen 80 der 350 Stellen abgebaut werden, in Mönchengladbach alle. Falk Hoinkis kann die Schließungspläne von GE nicht nachvollziehen: „Die Auftragsbücher hier sind voll, wir schieben Überstunden.“

Grünen-Fraktionssprecher Karl Sasserath kennt das hiesige Werk aus eigener Erfahrung. „Dort werden Transformatoren bis 600 Kilovolt gebaut und überholt. Das Werk hier in Mönchengladbach verfügt über eine erstklassige, sehr gut ausgebildete Belegschaft. Der Verlust von fast 400 qualifizierten Arbeitsplätzen in einer Stadt, die sich in der SGB-II-Quote landesweit jetzt schon Platz drei mit Duisburg teilt, ist ein weiterer Tiefschlag für die Region“, so Sasserath. Zusammen mit Mehrdad Mostofizadeh bekräftigten er und die stellvertretende Grünen-Fraktionssprecherin Ulla Brombeis den Betriebsrat bei dessen Forderung an die nordrhein-westfälische Landesregierung, diese möge sich umgehend einschalten und im Sinne der Beschäftigten tätig werden.

Für die grüne Landtagsfraktion versprach Mehrdad Mostofizadeh, auf Landesebene tätig zu werden und sich für den Erhalt der Arbeitsplätze einzusetzen.

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