Eklatante Entlohnungsunterschiede im Jobcenter - Grüne fordern Ausgleich

Mönchengladbach. Beim Jobcenter Mönchengladbach handelt es sich um eine Einrichtung in gemeinsamer Trägerschaft der Bundesagentur für Arbeit und der Stadt Mönchengladbach. Seit mehr als zwei Jahren ist bekannt, dass beim Jobcenter ein augenfälliger Entlohnungsunterschied zwischen den Beschäftigten, die von Agentur für Arbeit dorthin abgeordnet sind, und von der Stadt dorthin entsandten Beschäftigten besteht.

Obwohl von den Beschäftigten gleiche Arbeitsinhalte verrichtet werden, verdienen bei der Stadt Mönchengladbach angestellte und in das Jobcenter entsandte städtische Beschäftigte monatlich über 600 Euro weniger als diejenigen Beschäftigten der Bundesagentur für Arbeit, die dort ihren Dienst versehen.

Diese Ungleichbezahlung führt zu einem fortlaufenden Verlust von qualifizierten städtischen Beschäftigten für die Stadt, die sich auf frei werdende Stelle bei der Bundesagentur für Arbeit bewerben und wechseln. Auch erklären immer mehr der momentan 70 Beschäftigten der Stadt, nicht mehr über den vereinbarten Gestellungszeitraum hinaus beim Jobcenter zu arbeiten und wieder ihren Dienst bei der Stadtverwaltung versehen zu wollen.

Während schon in der Amtszeit seines Vorgängers Norbert Bude kein Ausgleich für den gravierenden, demotivierenden Entlohnungsunterschied durch die Stadtspitze auf dem Verwaltungsweg gefunden werden konnte, appellierte die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen an den neuen Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners als Dienstherr für das städtische Personal bisher vergeblich, das Problem zu lösen.

„Zu dem stellt diese Situation die Stadtverwaltung Mönchengladbach vor das Problem, zunehmend nicht mehr in der Lage zu sein, qualifizierte Beschäftigte dem Jobcenter Mönchengladbach zuweisen zu können.“, führt Fraktionssprecher Karl Sasserath aus. „Diese Entwicklung führt dazu, dass der Anteil der Stadt Mönchengladbach an den Personal- und Verwaltungskosten des Jobcenters entsprechend steigt.“

Diese völlig unbefriedigende Situation ließe sich leicht und relativ kostengünstig durch die Stadt Mönchengladbach durch die Zahlung einer Zulage lösen. Daher haben die Grünen nun einen Antrag in den Finanzausschuss, Hauptausschuss und Rat eingebracht, in dem der Oberbürgermeister gebeten wird , dafür Sorge zu tragen, den derzeit bestehenden Entlohnungsunterschied durch Zahlung einer ständigen Zulage für jeden städtischen Beschäftigten umgehend auszugleichen.

 

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